Stimvia erweitert den wissenschaftlichen Beirat und die kommerzielle Führung, um die globale Marktexpansion der Flaggschiff-Therapie URIS® voranzutreiben

13.05.2026

OSTRAVA, Tschechische Republik, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Stimvia, ein tschechisches Medizintechnikunternehmen, das nicht-invasive Neuromodulationstherapien zur Behandlung der überaktiven Blase (OAB) entwickelt, gab heute die Erweiterung seines wissenschaftlichen Beirats und die Verstärkung seines internationalen Vertriebsteams bekannt, was eine neue Phase in der globalen Skalierung seiner Vorzeigetherapie URIS® markiert.

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Vertiefung der Glaubwürdigkeit bei führenden Urologie-Experten aus den USA, Großbritannien und der EU

Das Unternehmen hat seinen wissenschaftlichen Beirat um führende Urologieexperten aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Europa erweitert und damit seine klinische und wissenschaftliche Führungsrolle im Zuge der Marktentwicklung und der internationalen Einführung gestärkt.

Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind:

  • Dr. David R. Staskin, Urologe aus Boston (USA) und weltweit anerkannter Experte für Funktionsstörungen des unteren Harntrakts, mit umfangreicher Erfahrung in der Entwicklung von Medizinprodukten und klinischen Untersuchungen;
  • Prof. Alan J. Wein, MD, PhD (Hon), FACS, eine führende Autorität auf dem Gebiet der OAB und Mitwirkender an internationalen Behandlungsrichtlinien, früher Chefarzt der Urologie an der Universität von Pennsylvania;
  • Prof. Christopher R. Chapple, ein weltweit anerkannter Experte für funktionelle und rekonstruktive Urologie, ADD-Mitgliedschaft, mit Sitz im Vereinigten Königreich; und
  • Prof. Bertil Blok, ein führender Spezialist für Neuro-Urologie und funktionelle Urologie, ADD-Mitgliedschaft, mit Sitz in den Niederlanden.

Gemeinsam stärkt der wissenschaftliche Beirat die Fähigkeit von Stimvia, mit führenden Klinikern in Kontakt zu treten, die Schaffung von Evidenz zu unterstützen und das Vertrauen von Partnern und Investoren im Gesundheitswesen zu stärken.

Aufbau des kommerziellen Motors für internationale Märkte Skalierung

Gleichzeitig hat Stimvia hochrangige kaufmännische Talente eingestellt, um sein internationales Wachstum aufzubauen und zu beschleunigen. Dr. David da Silva wurde zum Leiter des weltweiten Vertriebs und der Marktentwicklung ernannt. Mit mehr als einem Jahrzehnt kaufmännischer Führungserfahrung bei MedTech-Unternehmen wie Medtronic, Stryker und Ascendis Health wird er sich auf skalierbare Vertriebspartnerschaften und Markteintrittsstrategien in Europa, LATAM und anderen wichtigen Regionen konzentrieren.

Stimvia hat außerdem Alim Topdag, MSc, zum Direktor für Vertrieb und Geschäftsentwicklung für Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten ernannt. Er wird den Vertrieb und die Geschäftsentwicklung in prioritären Gebieten durch Vertriebspartnerschaften und direkte Geschäftsmodelle vorantreiben und gleichzeitig die klinische und technische Implementierung sowie die Einführung von Therapien unterstützen.

Durch die Kombination von erstklassiger klinischer Beratung und erweiterter kommerzieller Führung schafft Stimvia die Grundlage für die internationale Einführung von URIS® und die nächste Wachstumsphase auf den globalen Urologiemärkten.

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Zwischen Landwirtschaft und CO2-Speicher: Dresdens Suche nach einer Moorstrategie

12.06.2026

Moore gelten als stille Schwergewichte des Klimaschutzes: Sie speichern langfristig CO2 und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume. In Sachsen sind solche Ökosysteme jedoch zur Ausnahme geworden. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie existieren rund 47.000 Hektar Moore und organische Nassstandorte, was etwa 2,5 Prozent der Landesfläche entspricht. Nur ein Bruchteil davon gilt allerdings noch als naturnahes Moorökosystem. Viele Flächen wurden in der Vergangenheit entwässert, um sie für Land- und Forstwirtschaft nutzbar zu machen; allein gut 11.000 Hektar Moorböden werden heute als Grün- oder Ackerland genutzt.

Die Staatsregierung versucht, daraus politische Konsequenzen zu ziehen. Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD vereinbart, ein Konzept für die sächsischen Moorflächen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Reduktion von Netto-CO2-Emissionen, Ökosystemleistungen, Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang zu bringen. Für Eigentümer und Nutzer der Flächen soll zugleich eine „dauerhafte wirtschaftliche Perspektive“ entstehen. Nach Auskunft des Umweltministeriums befindet sich das Papier auf der Zielgeraden und soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Es ist als Handlungsleitfaden mit fachlich empfehlendem Charakter vorgesehen; konkrete Flächenziele sollen darin jedoch nicht festgeschrieben werden.

Umweltverbände halten den bisherigen Ansatz für zu zögerlich. Der sächsische Landesverband des BUND kritisiert, der Moorschutz gehe bislang nicht über einzelne Modellprojekte hinaus. Nötig sei, einen wesentlichen Teil der Flächen wiederzuvernässen – sowohl in den Lausitzer Niedermooren als auch in den erzgebirgischen Hochmooren, fordert Landesvorsitzender Felix Ekardt. Das Landesamt für Umwelt verweist darauf, dass sich der Zustand entwässerter Flächen generell weiter verschlechtere, während dort, wo Wiedervernässungsmaßnahmen eingeleitet wurden, Anzeichen einer Stabilisierung zu beobachten seien.

Konfliktfrei ist die Revitalisierung der Moorstandorte nicht. Laut Umweltministerium bremsen vor allem komplexe Eigentumsverhältnisse, die Finanzierung umfangreicher Projekte und Nutzungskonflikte mit Landwirtschaft und Trinkwasserschutz den Fortschritt. Aktuell laufen Renaturierungs- und Schutzvorhaben unter anderem in der Mothäuser Heide im Erzgebirge und im Dubringer Moor im Landkreis Bautzen. Parallel bereitet Sachsen mehrere Anträge im Rahmen der Bundesförderrichtlinie „1.000 Moore“ vor, um zusätzliche Mittel für neue Projekte einzuwerben. Mit der seit diesem Jahr angebotenen Beratungsstelle „MoSa – Moorbodenschutz in den Moorregionen Sachsens“ versucht das Landesamt zudem, Akteure vor Ort fachlich zu unterstützen und weitere Flächen für den Moorschutz zu gewinnen.