ZPMC liefert Oberbaumodul für Chinas erste leichte integrierte Offshore-Umspannstation

10.08.2026

SHANGHAI, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) hat kürzlich das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation für das Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" ausgeliefert. Der gesamte Vorgang, von der Verladung auf das Schiff bis zum Abschluss der Ladungssicherung, dauerte nur vier Tage.

Das in Nordchina gelegene Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" erstreckt sich über eine Meeresfläche von 34 Quadratkilometern und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 304 MW. Das zugehörige Offshore-Umspannwerk ist für eine Leistung von 300 MW ausgelegt. Als eines der wichtigsten Offshore-Projekte für saubere Energie in der Region wird es nach seiner Inbetriebnahme dazu beitragen, den Energiemix in Nordchina zu optimieren und gleichzeitig den Übergang der Region zu einer grünen und kohlenstoffarmen Industrie zu unterstützen.

Das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation ist eine dreistöckige Stahlkonstruktion mit einer Länge von 45 Metern, einer Breite von 38 Metern und einer Höhe von 23 Metern sowie einem Gesamtgewicht von rund 1.700 Tonnen. ZPMC war für den kompletten Bau des Oberbaumoduls der Umspannstation, des unteren Fundamentmantels und der Stahlrohrpfähle verantwortlich. Auf der Grundlage seiner bewährten Fachkompetenz im Bereich der Fertigung von Ausrüstung für die Offshore-Windenergie hat das Unternehmen jede Bauphase erfolgreich abgeschlossen.

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.