ZPMC Holds Naming Ceremony for First Two 38,000 DWT Multipurpose Heavy-Lift Vessels for Chipolbrok

02.09.2026

SHANGHAI, Sept. 2, 2026 /PRNewswire/ -- On Aug. 28, Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) held a ceremony to name the first two 38,000 DWT multipurpose heavy-lift vessels for Chipolbrok.

Each vessel measures 182 meters in length, with a beam of 30 meters and a depth of 17 meters, and has a design draft of 9.8 meters and a service speed of 14.5 knots. Classed by DNV, the vessels feature a full-length open deck and two extra-long cargo holds, with a maximum hold length of 76.8 meters, along with adjustable tweendecks that enhance cargo versatility. Each vessel is equipped with three 350-ton cranes developed in-house by ZPMC, two of which can operate in tandem to provide a combined lifting capacity of up to 700 tons, enabling the efficient handling of heavy components.

Combining high cargo-carrying capacity, heavy-lift capability, cargo-handling versatility and low energy consumption, the vessels are designed to transport oversized equipment, heavy engineering materials and breakbulk cargo by sea. The series also marks ZPMC's entry into the multipurpose heavy-lift vessel market.

The four-vessel series incorporates an energy-efficient design featuring a shaft generator and battery system. The system combines a continuous supply of power from the shaft generator with flexible peak-load management by the batteries and potential energy recovery, helping reduce fuel consumption and carbon emissions across all operating conditions and improve the vessels' Carbon Intensity Indicator (CII) ratings, in line with the shipping industry's shift toward lower-carbon operations. Following delivery, the vessels will operate on major international routes for oversized cargo, providing reliable transport capacity for wind power equipment, large construction machinery, specialized components and other heavy cargo.

Cision View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/zpmc-holds-naming-ceremony-for-first-two-38-000-dwt-multipurpose-heavy-lift-vessels-for-chipolbrok-302867351.html

Other news

Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.