Vom Ödland zum Wohlstand: Was hat die Partnerschaft zwischen Fujian und Ningxia in 30 Jahren erreicht?

13.10.2026

PEKING, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Vereinten Nationen bezeichneten es einst als einen der am wenigsten für die menschliche Besiedlung geeigneten Orte auf dem Planeten. Chronische Dürre und unfruchtbarer Boden verurteilten die Bewohnerinnen und Bewohner zu einem Leben in bitterer Armut. Doch heute wird Xihaigu, an der Südspitze des Autonomen Gebiets Ningxia der Hui-Nationalität, als Vorbild für sozioökonomischen Fortschritt und ökologische Sanierung gefeiert.

Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt in einer landesweiten Strategie, die 1996 eingeführt wurde und darauf abzielte, die entwickelteren Regionen an Chinas Ostküste zur Zusammenarbeit mit den Bemühungen zur Armutsbekämpfung im weniger entwickelten Westen zu ermutigen.

Anlässlich des 30. Jahrestages des Starts der Strategie hat die China Media Group die Dokumentation From Barren Land to Prosperity: Fujian-Ningxia Partnership produziert. Dieser bedeutende neue Dokumentarfilm schildert, wie in Ningxia mit Unterstützung von Investoren und Expertinnen und Experten aus der Provinz Fujian ein entscheidender Wandel von externer Finanzhilfe hin zu lokal gesteuertem, selbsttragendem Wachstum und ländlicher Revitalisierung erreicht wurde. Interviews mit Unternehmern, umgesiedelten Bewohnerinnen und Bewohnern und Helfern an vorderster Front zeigen, wie groß angelegte ökologische Umsiedlungsprojekte, die Förderung von Branchen vom Weinbau bis zum ländlichen E-Commerce und stetige Verbesserungen in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen und Infrastruktur allesamt zur Schaffung eines dynamischen Modells der wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen haben.

UN-Untergeneralsekretärin Melissa Fleming kommentierte die bemerkenswerte Transformation und erklärte, die Vereinten Nationen würden eine breitere Anwendung dieses Entwicklungsmodells begrüßen.

From Barren Land to Prosperity: Fujian-Ningxia Partnership wurde am 5. Oktober auf dem CMG-Kanal CCTV-4 erstmals ausgestrahlt.

From Barren Land to Prosperity: What 30 Years of Fujian-Ningxia Partnership Has Achieved?

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.