Urteil des Pariser Gerichts zu einer eingestellten Funktion wird nur minimale Auswirkungen auf die Kunden von Angelalign haben

17.10.2026

Angelalign hat in Europa „Torque Ridges" bereits durch verbesserte „Pressure Points" ersetzt

SAN CLEMENTE, Kalifornien, 17. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Angelalign Technology Inc. (6699.HK) („Angel") http://www.angelaligner.com, ein Unternehmen, das sich durch Innovationen im Bereich der kieferorthopädischen Clear-Aligner-Technologie auszeichnet, teilte heute mit, dass eine Entscheidung der Pariser Ortskammer des Einheitlichen Patentgerichts bezüglich seines „Torque Ridges"-Feature keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit seines Angebots in Europa habe, das bereits die nächste Generation der Drehmomentsteuerungstechnologie beinhalte. 

Angelalign Has Already Replaced Torque Ridges with Upgraded “Pressure Points” in Europe

Angel hat „Torque Ridges" in Europa bereits aus dem Sortiment genommen und durch eine verbesserte Funktion namens „Pressure Points" ersetzt. „Pressure Points", das im September auf dem europäischen Markt eingeführt wurde, wurde zur Verbesserung der Drehmomentsteuerung entwickelt und spiegelt das anhaltende Engagement von Angel für Innovationen wider, die darauf ausgerichtet sind, die klinischen Herausforderungen von Kieferorthopäden zu bewältigen. Angel-Kunden in Spanien, Großbritannien und außerhalb Europas, einschließlich Nord- und Südamerikas sowie Asiens, sind von dieser Entscheidung nicht betroffen. Angel entwickelt kontinuierlich neue Lösungen, um seinen Kunden auch weiterhin einen guten Service zu bieten.

Das Gericht hat heute entschieden, dass das „Torque Ridges"-Feature ein Patent der Align Technology Inc. (ALGN) verletzt, das die Neupositionierung der Zähne eines Patienten gemäß einem kieferorthopädischen Behandlungsplan betrifft. Angel ist mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und prüft sie derzeit eingehend, während das Unternehmen seine Optionen abwägt. Angel wird sich an die Entscheidung des Gerichts halten, einschließlich der Rückgabe sämtlicher Produkte. Da Torque Ridges in Europa nicht mehr angeboten wird, können Kieferorthopäden, die Produkte und Dienstleistungen von Angel nutzen, ihre Patienten weiterhin behandeln und dabei auf Pressure Points sowie die fortlaufende klinische und technische Unterstützung von Angel zurückgreifen.

„Unsere oberste Priorität ist es, sicherzustellen, dass Kieferorthopäden ihren Patienten weiterhin eine hervorragende Versorgung bieten können", sagte Xavier Cherbavaz, General Manager und Vice President für Europa, Afrika und den Nahen Osten bei Angelalign Technology Inc. „Torque Ridges wurde in Europa bereits aus dem Verkehr gezogen und durch Pressure Points ersetzt – ein Ansatz, der eine kontrollierte Krafteinwirkung und den Zahnkontakt unterstützen soll. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, Kieferorthopäden innovative klinische Lösungen und ein verlässliches Kundenerlebnis zu bieten."

„Angel nimmt Rechte an geistigem Eigentum ernst und achtet sorgfältig darauf, keine gültigen Patente zu verletzen", fügte Richard Hirschland, Chief Commercial Officer und SVP bei Angel, hinzu. „Wir prüfen die Begründung des Gerichts sorgfältig und werden alle verfügbaren Optionen in Betracht ziehen. Angel wird trotz der Klage eines Konkurrenten weiterhin Innovationen vorantreiben und seine Produkte verbessern, um seinen Anbietern und deren Patienten Vorteile zu bieten. Kontinuierliche Innovation bedeutet, Herausforderungen vorherzusehen und Lösungen zu entwickeln, um das Kundenerlebnis zu schützen. Unser Übergang zu Pressure Points spiegelt dieses Engagement wider. Wir sind fest entschlossen, weiterhin innovative Lösungen zu entwickeln, damit Kieferorthopäden sich langfristig auf Angel verlassen können."

Weitere Informationen finden Sie unter angelaligner.com/eu und www.angelaligner.com.

Informationen zu Angelalign Technology Inc.

Angelalign Technology Inc. wurde 2003 gegründet und ist seit 2021 börsennotiert. Das Unternehmen bietet Fachkräften mit klinischem Schwerpunkt sowie Patienten in über 60 Ländern Lösungen im Bereich der transparenten Zahnspangen an. Mit bisher insgesamt über zwei Millionen behandelten Fällen und einer Marktkapitalisierung von rund 2 Milliarden US-Dollar konzentriert sich das Unternehmen auf klinische Innovationen und professionelle Unterstützung, um Fachkräften dabei zu helfen, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Die etablierten weltweiten Aktivitäten des Unternehmens sowie die kontinuierlichen Investitionen in Innovationen untermauern sein langfristiges Engagement für Kieferorthopäden und deren Patienten. Mehr erfahren Sie unter angelaligner.com.

Medienkontakt:

Sue Kolb

Angelalign Technology Inc.

sue.kolb@angelaligner.com

Angelalign Technology Inc., is a global provider of clear aligner technology with evidence based clinical expertise.  With over 20 years of experience and a commitment to research and digital innovation, Angelalign Technology Inc. has treated 1 million smiles, and is now expanding its expertise and global footprint.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.