SINGAPUR, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Seaspan Corporation (Seaspan), ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich des Besitzes und der Verwaltung von Schifffahrtsanlagen, und Hapag-Lloyd, eine führende Containerlinie, gaben heute mit der Auslieferung der Seaspan Yangtze den erfolgreichen Abschluss des ersten von fünf Schiffsumbauten im Rahmen ihres Methanol-Umrüstungsprogramms bekannt.
Dieser erfolgreiche Umbau ist nicht nur eine bemerkenswerte technische Leistung, sondern auch ein deutliches Zeichen für das gemeinsame Engagement von Seaspan und Hapag-Lloyd für eine umweltfreundlichere Zukunft. Bei Seaspan ist dies seit über einem Jahrzehnt die Aufgabe. Vom frühen SAVER-Programm (Seaspan Action for Vessel Energy Reduction) bis zur heutigen CleanBlue-Initiative hat Seaspan über 230 Millionen US-Dollar für 86 Schiffe bereitgestellt und mehr als 550 Effizienz- und Nachrüstungsprojekte durchgeführt.
Nach der Seaspan Yangtze sind die verbleibenden Schiffe, die im Rahmen des Programms umgerüstet werden sollen, die Seaspan Amazon, die Seaspan Ganges, die Seaspan Thames und die Seaspan Zambezi. Es wird erwartet, dass jede Nachrüstung die CO₂e-Emissionen bei Betrieb mit kohlenstoffarmem Methanol um etwa 30.000 bis 50.000 Tonnen pro Schiff und Jahr reduziert und gleichzeitig die Lebensdauer der Schiffe verlängert und die Kraftstoffflexibilität erhöht.
"Bei der Dekarbonisierung geht es nicht nur darum, die Flotte von morgen zu bauen, sondern auch darum, das volle Potenzial der heutigen Flotte zu erschließen. Nachrüstungen und Upgrades für bestehende Flotten spielen eine praktische, unmittelbare und wirtschaftliche Rolle bei der Beschleunigung der Dekarbonisierung der Schifffahrt ", sagte Bing Chen, Chairman, President und CEO von Seaspan. "Das Projekt SAVER CleanBlue unterstreicht Seaspans starke Kundenpartnerschaften, sein tiefes technisches Fachwissen und seine einzigartige Plattform, die mit Joint-Venture-Partnern wie WattSpan Maritime Technology bei der Durchführung komplexer und groß angelegter Nachrüstungsprojekte integriert ist."
"Der erfolgreiche Umbau der Seaspan Yangtze zusammen mit der geplanten Umrüstung ihrer vier Schwesterschiffe ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem ehrgeizigen Weg zu einem Netto-Null-Flottenbetrieb bis 2045", sagte Silke Lehmköster, Geschäftsführerin Flotte bei Hapag-Lloyd. "Gemeinsam mit Seaspan zeigen wir, dass die Umrüstung bestehender Schiffe auf kohlenstoffarmes Methanol ein praktischer Weg sein kann, um die Emissionen in der Schifffahrt zu reduzieren."
Durch die Nutzung seiner vollständig integrierten Plattform über den gesamten Lebenszyklus von Schiffen, von der Konstruktion über die Nachrüstung bis hin zum Betrieb, liefert Seaspan auch weiterhin skalierbare, schlüsselfertige Lösungen, die Kunden bei der Umstellung auf einen emissionsärmeren und/oder emissionsfreien Betrieb unterstützen. Gemeinsam betrachten Seaspan und Hapag-Lloyd das Projekt SAVER CleanBlue als einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren globalen Containerschifffahrt.
Über Seaspan Corporation Pte. Ltd.
Seaspan ist der weltweit führende Eigentümer und Betreiber von Schifffahrtsanlagen, der sich auf langfristige, festverzinsliche Mietverträge mit den bekanntesten Reedereien der Welt konzentriert. Zum 31. März 2026 bestand die Betriebsflotte von Seaspan aus 247 Schiffen (einschließlich zweier Very Large Ethane Carrier und vier Open Hatch Gantry Crane-Schiffe, die im April 2026 unter Vertrag genommen wurden) mit einer Gesamtflottenkapazität von etwa 2,5 Millionen TEU bei vollständiger Auslieferung.
Das SAVER-Programm von Seaspan zielt auf die Verbesserung der Schiffseffizienz ab, und die CleanBlue-Initiative ermöglicht kohlenstoffarme und kohlenstofffreie Brennstofftechnologien - zwei wichtige Pfeiler der Dekarbonisierungsstrategie von Seaspan.
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Ein Zwischenfall mit einem Kleinflugzeug hat am Montagnachmittag den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen vorübergehend zum Erliegen gebracht. Eine aus Cannes kommende Maschine setzte bei der Landung mit der Nase auf und wurde dabei beschädigt, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben des Sprechers war das Flugzeug in Hamburg gelandet und „dabei zu Schaden gekommen“.
Dem Boulevardblatt „Bild“ zufolge verlor das Kleinflugzeug beim Aufsetzen sein Bugrad und setzte anschließend mit der Flugzeugnase auf der Piste auf. An Bord sollen zwei Personen gewesen sein. Offiziell bestätigt wurden zunächst der Schaden an der Maschine und das Ausbleiben von Verletzten. Um welche Art von Flug handelte, wurde zunächst nicht detailliert erläutert; laut „Bild“ soll es sich um eine Socata TBM-700C gehandelt haben.
Die Beschädigung der Maschine führte dazu, dass der komplette Flugbetrieb in Hamburg zeitweise gestoppt werden musste. Während der Bergung des Flugzeugs und der anschließenden Reinigung der Start- und Landebahn waren weder Starts noch Landungen möglich. „Das muss sehr gewissenhaft gereinigt werden“, sagte der Sprecher. Schon kleinste Trümmerteile könnten beim Starten und Landen gefährlich für andere Flugzeuge werden.
Die betroffene Maschine traf gegen 16 Uhr am Hamburger Flughafen ein. Spezialisten sollen nun untersuchen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Der Flughafen nahm den Betrieb wieder auf, nachdem das Kleinflugzeug geborgen und die Bahn gereinigt worden war. Mit Verspätungen und Umleitungen war in der Folge zu rechnen, während sich der Verkehr schrittweise normalisierte.