Peng Liyuan und Melania Trump besuchen das National Museum of Asian Art

25.09.2026

WASHINGTON, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- ein Bericht von CMG

Peng Liyuan, die Ehefrau des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, und Melania Trump, die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump, haben am Donnerstag das National Museum of Asian Art in Washington besucht.

https://german.cgtn.com/2026/09/25/ARTI1790282345208242

Peng und Melania besichtigten verschiedene Ausstellungsräume, darunter den Peacock Room. Peng würdigte, dass die USA in den letzten Jahren mehrfach chinesische Kulturgüter an China zurückgegeben haben, und äußerte die Hoffnung, dass China und die USA ihre Zusammenarbeit im Bereich des kulturellen Austauschs und des Schutzes des kulturellen Erbes weiter verstärken und die Freundschaft zwischen den beiden Völkern vertiefen würden.

Nach dem Rundgang sahen Peng und Melania amerikanischen Jugendlichen dabei zu, wie diese gemeinsam chinesische Lieder sangen, und führten herzliche Gespräche mit ihnen. Peng ermutigte sie, das Studium der chinesischen Sprache und Kultur fortzusetzen und zu Botschaftern der Freundschaft zwischen China und den Vereinigten Staaten zu werden.

Das National Museum of Asian Art ist eine renommierte US-amerikanische Einrichtung, die sich der Sammlung, Erforschung und Ausstellung asiatischer Kunst widmet.

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Historischer Machtwechsel in Magdeburg: AfD vor erstmaliger Übernahme des Landtagspräsidiums

08.10.2026

Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.

Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.

Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.

Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.