NÜRNBERG, Deutschland, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Chillventa 2026 vom 13. bis 15. Oktober präsentierte Midea Innovationen in den Bereichen Raumwärmepumpen, Heiztechnik für kalte Klimazonen, intelligenter Komfort und Energiemanagement für den Haushalt. Im Rahmen der Ausstellung erhielt das Unternehmen zwei Auszeichnungen von Euromonitor: Zum vierten Mal in Folge World's No.1 Residential Inverter Air Conditioner Company und World's No.1 R290 Air Conditioner Company. Die Auszeichnungen wurden von Ralph Kobsik, General Manager der Midea Europe GmbH, entgegengenommen.
Eines der Highlights war H-Pack, eine vom europäischen Forschungs- und Entwicklungsteam von Midea entwickelte Wärmepumpenlösung für den Innenbereich. Sie löst die Installationsprobleme auf dem europäischen Markt, indem sie den Einsatz einer Außeneinheit überflüssig macht und so dazu beiträgt, Bedenken hinsichtlich Lärm, Platzmangel und baurechtlicher Vorschriften auszuräumen. Durch die modulare Bauweise werden Installation und Wartung vereinfacht, während die Ferndiagnose die Anzahl der Serviceeinsätze reduziert. Das System unterstützt sowohl vollelektrischen als auch Hybridbetrieb. An ihrem Messestand präsentierte Midea Fallstudien von Pilotprojekten aus ganz Europa und demonstrierte damit die Vielseitigkeit von H-Pack in verschiedenen realen Installationsszenarien.
Midea präsentierte außerdem VitaBreeze, inklusive einer Live-Demonstration der AirGrid-Technologie. Mithilfe eines Smartphones können Benutzer den Luftstrom visualisieren und präzise dorthin lenken, wo er benötigt wird. Zu den weiteren Funktionen zählen eine breitflächige Luftverteilung, eine intelligente Anwesenheitserkennung, die neueste Breezeless Pro-Technologie mit einer um 30 % größeren Luftaustrittsfläche, die ClimaBalance-Feuchtigkeitsregelung sowie der prädiktive Algorithmus ECOMASTER 2.0 zur Optimierung des Energieverbrauchs.
Im Premium-Split-Klimaanlagensegment kombiniert Raynor eine Kühl- und Heizleistung von A+++ mit preisgekröntem Design und erhielt dafür sowohl den iF Design Award als auch den German Design Award. Der Raynor Pro wurde für nordische Klimazonen entwickelt und liefert 100 % Heizleistung bei -25 °C und ist bis zu Temperaturen von -40 °C einsetzbar.
PortaSplit stieß mit der Demonstration realer europäischer Fensterinstallationsszenarien auf großes Interesse. Es vereint flexible Einsatzmöglichkeiten, hohe Leistung und einen geräuscharmen Betrieb und zeichnet sich durch einen einfachen Installationsprozess aus, der die Installationskosten erheblich senken kann. Midea kündigte außerdem an, dass PortaSplit im Jahr 2027 auf R290 als Kältemittel umsteigen wird.
Ein weiteres Highlight ist MHELIOS, die Energiemanagementlösung von Midea für das ganze Haus. Durch die Optimierung der Energiespeicherung und des Energieverbrauchs auf der Grundlage dynamischer Strompreise trägt das System dazu bei, die Energiekosten der Haushalte* zu senken und die Netzleistung zu verbessern, während es gleichzeitig eine integrierte Steuerung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen sowie Solar- und Energiespeichersystemen ermöglicht.
Geleitet von seinem Bekenntnis „Green Vision, Blue Future" treibt Midea weiterhin Innovationen in den Bereichen Klimatechnik und Energie voran, die ein effizienteres, komfortableres und nachhaltigeres Leben in ganz Europa ermöglichen.
*Eine deutsche Fallstudie ergab jährliche Einsparungen von etwa 1.866 Euro für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 10.800 kWh.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.