TAIPEI, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- MICROIP (TPEx: 7796), ein auf KI-Software und ASIC-Entwicklungsdienstleistungen spezialisiertes Unternehmen, wird auf der COMPUTEX 2026 (Stand A1215a, TWTC Halle 1, 2.–5. Juni) seine „AI Vehicle System Business Group" vorstellen. In Anlehnung an das Motto „AI Together" konzentriert sich die Präsentation auf Edge-KI, intelligente Mobilität und plattformübergreifende Anwendungen.

Unter Betonung des Konzepts „Software als treibende Kraft hinter der Hardware" wies der Chairman Dr. James Yang darauf hin, dass Dienstleistungen im Bereich Softwareentwicklung den Markt für Edge-KI anführen werden. Er betonte, dass die zentrale Herausforderung bei der Implementierung künstlicher Intelligenz in der „Prozessfragmentierung" zwischen Softwareentwicklungsabläufen und der zugrunde liegenden heterogenen Hardware liege, weshalb eine tiefgreifende Integration der Schlüssel zu einem erheblichen kommerziellen Nutzen sei.
Intelligente Fahrzeugsicherheit und duale KI-Plattformen
Die neue Geschäftsgruppe „AI Vehicle System Business Group" wird ihre Flaggschiff-Produkte im Bereich Automobilhardware mit automatischer Kalibrierung vorstellen. Das System bietet einen „dreifachen Sicherheitsschutz", der neben einer 360-Grad-Mehrkanal-KI-Erkennung auch die Erkennung von Ampeln vor dem Fahrzeug, eine Warnung vor toten Winkeln hinter dem Fahrzeug sowie die Erkennung von Fahrermüdigkeit im Fahrzeuginnenraum umfasst. Diese Lösungen sind ideal für ein intelligentes Flottenmanagement und die Überwachung der Sicherheit in Unternehmen.
MICROIP wird auch seine beiden KI-Softwareplattformen vorstellen. AIVO, eine No-Code-Vision-Plattform mit Drag-and-Drop-Funktion, wird praktische Anwendungsbeispiele für die Überwachung des öffentlichen Nahverkehrs, intelligente Drohnen und die Überprüfung von Standardarbeitsanweisungen in Fabriken vorstellen. Um Hardware-Einschränkungen zu beseitigen, ermöglicht die XEdgAI-Plattform eine nahtlose Bereitstellung auf gängigen Chips wie NVIDIA Jetson, Intel Core Ultra und Axelera AI Metis, wodurch das Risiko einer Herstellerabhängigkeit verringert wird.
ASIC-Design und Ökosystempartnerschaften
Im Bereich des Chip-Designs integriert die „CATS Customized ASIC Technology and Solutions"-Lösung von MICROIP fortschrittliche KI-EDA-Tools, um Forschungs- und Entwicklungsteams dabei zu unterstützen, die Markteinführungszeit für Chips um 6 bis 9 Monate zu verkürzen. Auf der Veranstaltung bietet MICROIP einen „kostenlosen technischen Beratungsservice für ASIC-Design" an, der eine exklusive PPA-Optimierungsanalyse zur Bewertung von Integrationsmöglichkeiten umfasst.
Um die Edge-KI-Branche vom Chip bis zum Einsatz vor Ort voranzubringen, baut MICROIP sein globales Ökosystem aus. MICROIP hat sich mit dem führenden Industrie-PC-Hersteller AAEON zusammengetan, um die Echtzeitüberwachung von Fertigungslinien unter Verwendung des Rack-Gehäuses RT-621R zu demonstrieren. Darüber hinaus ist MICROIP eine Partnerschaft mit BrainChip, einem Pionier im Bereich neuromorpher KI-Chips, eingegangen, um energiesparende KI-Modelle und taktische Edge-Radar-Klassifizierungstechnologie zu entwickeln.
Informationen zu MICROIP
MICROIP ist ein in Taiwan ansässiger Marktführer in den Bereichen ASIC-Design-Dienstleistungen, KI-Software und IP-Lizenzierung. Mit seinen Plattformen CATS (Custom ASIC Technology & Solutions) und CAPS (Cross-platform AI Processing Service) beschleunigt das Unternehmen den Einsatz von KI in der Praxis und verkürzt die Entwicklungszyklen. Besuchen Sie www.micro-ip.com.
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Ein gerissener Fahrdraht hat am Mittag den Bahnverkehr im Norden Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Nahe Bardowick bei Lüneburg prallte ein ICE auf dem Weg von Hamburg nach München gegen eine herunterhängende Oberleitung. In dem betroffenen Zug, dem ICE 589, sitzen nach Angaben der Bundespolizei rund 460 Reisende fest. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick auf Höhe der Straße Witwenkamp, dass die Oberleitung in den Fahrbereich ragte, und leitete umgehend eine Vollbremsung ein. Da die Oberleitung unter einer Spannung von etwa 15.000 Volt steht, besteht nach Einschätzung einer Sprecherin der Deutschen Bahn potenziell Lebensgefahr im unmittelbaren Bereich des Schadens. Die Passagiere sollen über einen anderen Zug evakuiert werden; wie lange dies dauern wird, ist laut Bundespolizei noch unklar.
Der Vorfall führt im Fernverkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Achse zu erheblichen Störungen. Züge zwischen Hamburg und Berlin werden aktuell über Hannover umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen führt. Auch der Regionalverkehr ist betroffen: Die Metronom-Linien RE3 und RB31 verzeichnen auf der Strecke Hamburg–Lüneburg–Uelzen massive Verspätungen und Teilausfälle. Zur Entlastung wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Die Ursache für den Oberleitungsschaden ist bislang ungeklärt. Spezialteams der Bahn und Einsatzkräfte der Bundespolizei sind vor Ort, um die Lage zu sichern und die Evakuierung der Fahrgäste vorzubereiten. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren und mehr Zeit für ihre Verbindungen einzuplanen.