TAIPEH, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- MetaTech AP Inc. (TPEx: 3224) hielt heute ihre Investorenkonferenz ab und präsentierte ihre Geschäftsentwicklung im Jahr 2026 sowie ihren strategischen Ausblick für 2027. Der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 erreichte NT$1,391 Milliarden, was einem Wachstum von 21 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit den beiden Wachstumstreibern Elektronik und Biomedizin baut MetaTech AP seine Präsenz in der globalen KI-Lieferkette sowie auf dem Markt für regenerative Medizin aktiv aus.
Stetiges Wachstum im Elektronikgeschäft und Fortschritte in der biomedizinischen Entwicklung
Der Umsatz des Elektronikgeschäfts von MetaTech AP stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 24,7 %. Der Geschäftsbereich erschließt weiterhin neue Möglichkeiten in den Bereichen KI-Server, Stromversorgungen, Halbleiter sowie verwandte Anwendungen und trägt damit zur Gesamtentwicklung des Konzerns bei.
Seit seinem Einstieg in die regenerative Medizin im Jahr 2013 hat MetaTech AP Technologien für Zelltherapien, die Forschung an induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSCs) sowie damit verbundene therapeutische Entwicklungsprogramme kontinuierlich vorangetrieben.
MetaTech AP hat kürzlich seine Zusammenarbeit mit Zheng Yang Biomedical erweitert, um dem wachsenden Fokus der regenerativen Medizinbranche auf die Reduzierung der Abhängigkeit von tierischen Materialien, die Verbesserung der Qualität und Sicherheit von Zellkulturen sowie die Vorbereitung auf potenziell strengere regulatorische Anforderungen Rechnung zu tragen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird MetaTech AP für die Herstellung von humanem Thrombozytenlysat (hPL) verantwortlich sein, während Zheng Yang Biomedical die globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten leiten wird. Ziel der Partnerschaft ist, neue Chancen im Bereich der Zellkulturmaterialien und auf internationalen Märkten zu nutzen.
Die Unternehmen arbeiten außerdem bei der Entwicklung von Elate Ocular® zusammen, einem Produkt der regenerativen Medizin zur Behandlung des trockenen Auges. Geplant sind die weitere Durchführung klinischer Studien und die Erlangung der behördlichen Zulassung in Taiwan sowie Vorbereitungen für die Produktion vor Ort durch MetaTech AP.
Laut dem GlobalData-Bericht „Dry Eye Syndrome: Global Drug Forecast and Market Analysis to 2028" (Syndrom des trockenen Auges: Globale Arzneimittelprognose und Marktanalyse bis 2028) sollte der Markt für Therapeutika gegen das trockene Auge von 2018 bis 2028 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 10,6 % wachsen und bis 2028 ein Volumen von 11,1 Milliarden US-Dollar (etwa NT$356,9 Milliarden) erreichen, was das Marktpotenzial innovativer Therapien unterstreicht.
Forschung und Entwicklung bei MetaTech AP sowie die Fertigungskompetenzen von Locus Cell bringen globale Technologien nach Taiwan
Alex Chen, Vorsitzender von MetaTech AP, erklärte:
„Gemeinsam mit Locus Cell entwickelt sich MetaTech AP zu einer intelligenten Auftragsentwicklungs- und Fertigungsorganisation (i CDMO) und nutzt KI-gesteuerte Fertigung, um Taiwan als lokalen Produktionsstandort für regenerative Medizin zu etablieren. Unser Ziel ist, ein bevorzugter globaler Fertigungspartner für Zelltherapieprodukte zu werden."
Locus Cell ist eine konsolidierte Tochtergesellschaft von MetaTech AP (TPEx: 3224). MetaTech AP und Locus Cell treiben gemeinsam eine integrierte Strategie der regenerativen Medizin voran, die biomedizinische Forschung, KI-gestützte Fertigung und internationale CDMO-Dienstleistungen kombiniert.
„Unser Geschäftsbereich Biomedizin hat bereits Fortschritte bei der Digitalisierung und der Umstellung auf intelligente Prozesse erzielt. Technologien wie KI-gestützte Systeme zur Erstellung sowie zur Prüfung von Dokumenten gemäß den Anforderungen der Guten Herstellungspraxis (GMP) haben die durchschnittliche Bearbeitungszeit entsprechender Dokumentationsaufgaben um etwa ein Drittel verkürzt und tragen so zur Senkung der Personal- und Betriebskosten bei.
Viele unserer Partner sind führende internationale Unternehmen. Unser Ziel ist, international führende Technologien nach Taiwan zu bringen, eine leistungsfähige Fertigungsbasis vor Ort aufzubauen sowie Taiwan zu einem wichtigen Zentrum für die Zellfertigung im asiatisch-pazifischen Raum zu entwickeln."
Stärkung internationaler Partnerschaften und des Ökosystems für regenerative Medizin in Asien
Die MetaTech Group hat eine kommerzielle Lizenzpartnerschaft im Bereich der iPSC-Technologie mit dem japanischen Unternehmen iPS Academia Japan geschlossen, das mit CiRA verbunden ist, und führt weiterhin Gespräche mit japanischen Partnern über aus iPSCs gewonnene Zelltherapieprodukte.
Mit Blick auf das Jahr 2027 wird MetaTech AP die KI-bezogenen Anwendungen und den Vertrieb im Elektronikgeschäft weiter stärken sowie gleichzeitig klinische Studien, Zulassungsanträge und lokale Fertigungsinitiativen im Bereich der Biomedizin vorantreiben.
Gemeinsam mit Locus Cell wird der Konzern weitere internationale Geschäftsmöglichkeiten im Bereich i CDMO erschließen, um Taiwan als wichtiges Zentrum zu etablieren, das globale Technologien der regenerativen Medizin mit der Zellfertigung im kommerziellen Maßstab verbindet.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/metatech-ap-stellt-wachstumsstrategie-fur-2027-vor-und-geht-partnerschaft-mit-zheng-yang-biomedical-ein-um-eine-lieferkette-fur-regenerative-medizin-aufzubauen-302911050.html
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.