InovCluster: Käufer reisen nach Portugal, um gemeinsam mit portugiesischen KMU aus dem Bereich im Lebensmittel- und Getränkesektor neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen

23.09.2026

CASTELO BRANCO, Portugal, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- 14 Einkäufer aus Deutschland, Polen, Schweden, Dänemark, Finnland, den USA und Kanada werden im November dieses Jahres nach Portugal reisen, um portugiesische Lebensmittel- und Getränkeunternehmen zu treffen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden.

BUYERS WEEK - 17 to 19 november - Portugal

Vom 17. bis 19. November finden in Castelo Branco und Évora dreitägige B2B-Treffen statt, bei denen internationale Einkäufer mit portugiesischen KMU aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor zusammengebracht werden.

Die Initiative wird von InovCluster – dem Verband des agroindustriellen Clusters der Zentralregion – und NERE – dem Wirtschaftsverband der Region Alentejo – im Rahmen von „Taste & Feel Portugal 2.0" organisiert, einem Internationalisierungsprojekt, das portugiesische Unternehmen der Agrar- und Lebensmittelbranche dabei unterstützt, ihre Präsenz auf internationalen Märkten auszubauen.

Das Programm beginnt am 17. November in Castelo Branco, wo im Rahmen des von InovCluster organisierten InovFood Summit 2026 die B2B-Treffen mit internationalen Einkäufern stattfinden werden. Der Gipfel bringt Fachleute aus der Agrar- und Lebensmittelbranche zu zentralen Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit, Finanzierung und Internationalisierung zusammen und bietet internationalen Einkäufern und portugiesischen Unternehmen damit eine weitere Gelegenheit, in einem breiteren Umfeld für Geschäftsbeziehungen und Wissensaustausch Kontakte zu knüpfen.

Nach dem Eröffnungstag in Castelo Branco wird das Programm am 18. und 19. November in Évora fortgesetzt. Dort haben internationale Einkäufer die Möglichkeit, Unternehmen und Produkte aus verschiedenen Regionen Portugals kennenzulernen und direkte Geschäftskontakte zu potenziellen Partnern zu knüpfen.

Die Einkäufer aus sieben verschiedenen Märkten werden in einem gezielten Geschäftsumfeld mit portugiesischen Herstellern zusammentreffen, um potenzielle Lieferanten zu identifizieren, neue Partnerschaften aufzubauen und konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Besonderes Augenmerk wird auf Produkte gelegt, die das anerkannte kulinarische Erbe Portugals mit einem wachsenden internationalen Marktpotenzial verbinden.

„Indem internationale Einkäufer direkt nach Portugal gebracht werden, werden die Voraussetzungen für konstruktive Geschäftsgespräche und neue Geschäftspartnerschaften geschaffen. Für portugiesische KMU ist dies eine Gelegenheit, ihre Produkte direkt den Einkäufern vorzustellen und neue Exportmärkte zu erschließen", so InovCluster auf der Website.

Über „Taste & Feel Portugal 2.0"

„Taste & Feel Portugal 2.0" ist ein von InovCluster und NERE gefördertes Internationalisierungsprojekt, dessen Schwerpunkt auf der Stärkung der internationalen Präsenz portugiesischer KMU aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor liegt, insbesondere in den Bereichen Wein, Olivenöl, Käse und Wurstwaren. Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des thematischen Programms „COMPETE 2030 – Innovation und digitaler Wandel" kofinanziert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

InovCluster

international@inovcluster.com

+351 272095420

www.inovcluster.pt

NERE

geral@nere.pt

+351 266709115

www.nere.pt

InovCluster - Association of the Agro-Industrial Cluster of the Centre

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.