Infortrend erweitert Edge-Computing-Portfolio zur Unterstützung sich wandelnder KI- und Edge-Workloads

15.07.2026

TAIPEI, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Infortrend Technology, Inc. (TWSE: 2495), ein führender Anbieter von Enterprise-Storage- und KI-Lösungen, gab heute die Erweiterung seines Edge-Computing-Portfolios bekannt. Das aktualisierte Portfolio ist in verschiedene Lösungskategorien gegliedert und darauf ausgelegt, die Anforderungen von Edge-KI-Workloads zu erfüllen – von Einzelknoten bis hin zu hochverfügbaren Cluster-Bereitstellungen.

Infortrend expands its edge computing portfolio to support evolving AI and edge workloads, showcasing bare metal hardware and turnkey solutions including Standalone Edge, HA Edge, and Advanced Edge configurations

Da Unternehmen Daten zunehmend direkt am Entstehungsort verarbeiten, ist eine Infrastruktur, die Edge-KI-Inferenz, Virtualisierung und containerisierte Anwendungen bewältigen kann, zu einer betrieblichen Notwendigkeit geworden. Edge-Bereitstellungen unterscheiden sich jedoch erheblich hinsichtlich Umfang, Leistungsanforderungen und IT-Ressourcen. Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, bietet Infortrend ein umfassendes Edge-Computing-Portfolio an, das sowohl Hardware als auch vollständig integrierte schlüsselfertige Lösungen umfasst und für eine breite Palette von Betriebsumgebungen ausgelegt ist.

Edge-Computing-Portfolio

Bare-Metal-Hardware

  • Edge-Hardware: Speziell für Edge-Umgebungen optimierte Server, konzipiert für Unternehmen, die ihren eigenen maßgeschneiderten Software-Stack einsetzen möchten.

Schlüsselfertige Edge-KI-Lösungen

Diese Lösungen sind mit dem Betriebssystem und der Software zur Ausführung traditioneller und containerisierter Anwendungen vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit – jede davon ist auf unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Umfang und Verfügbarkeit zugeschnitten.

  • Standalone Edge: Eine Ein-Knoten-Lösung, die sich ideal für abgelegene Standorte ohne eigenes IT-Personal eignet und Rechenleistung der Enterprise-Klasse in einem kompakten System mit minimalem Einrichtungs- und Betriebsaufwand bietet.
  • HA Edge: Eine redundante Hochverfügbarkeitslösung mit zwei Knoten, die auf maximale Betriebszeit ausgelegt ist. Sie stellt sicher, dass Edge-Workloads auch bei Knotenausfällen nahtlos weiterlaufen, und eignet sich daher ideal für betriebskritische Standorte, an denen Ausfallzeiten nicht in Frage kommen.
  • Advanced Edge: Ein skalierbarer Cluster mit 3 bis 5 Knoten, der automatisches Failover und dynamische Ressourcenskalierung bietet und die hohe Rechenleistung liefert, die für umfangreiche Edge-KI-Workloads erforderlich ist.

Diese Bereitstellungsmodelle basieren auf zwei speziell entwickelten Hardware-Serien, die die Rechengrundlage für jede Lösung bilden:

  • KS 3000U — Ausgestattet mit einem einzelnen AMD EPYC™ 8004-Prozessor und bis zu zwei GPUs ist diese Serie für Umgebungen mit begrenztem Platzangebot optimiert.
  • KS 5000U  — Angetrieben von zwei Intel® Xeon®- oder AMD EPYC™ 9004/9005-Prozessoren mit bis zu 320 CPU-Kernen und Unterstützung für bis zu vier GPUs liefert sie die Leistung, die für die anspruchsvollsten rechenintensiven Workloads erforderlich ist.

„Die Datenverarbeitung am Edge beseitigt Latenzzeiten und verringert die Abhängigkeit von der Cloud – doch verschiedene Standorte haben sehr unterschiedliche Anforderungen an Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Wir haben unser Portfolio erweitert, um genau darauf einzugehen, damit Unternehmen die richtige Infrastruktur für ihre spezifischen betrieblichen Anforderungen bereitstellen können", sagte Frank Lee, Senior Director of Product Planning bei Infortrend Technology.

Über Infortrend

Infortrend (TWSE: 2495) ist seit 1993 ein führender Anbieter von äußerst leistungsfähigen, vernetzten Speicherlösungen. Die Lösungen des Unternehmens basieren auf hoher technologischer und systemtechnischer Expertise mit Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Mehrwert. Das breite Storage-Lösungsportfolio kann branchen übergreifend eingesetzt werden und wird selbst anspruchsvollsten Anforderungen gerecht. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infortrend.com.

Infortrend® und EonStor® sind Handelsmarken oder eingetragene Handelsmarken von Infortrend Technology, Inc.; andere Handelsmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3005341/Infortrend_202607_edge_1200x600.jpg 

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.