INFORMATIONEN ZU METLEN: Neuer Gallium-Vertrag mit einem großen japanischen Chemieunternehmen

05.10.2026

METLEN weckt weltweites kommerzielles Interesse an europäischem Gallium

Neuer Vertrag mit einem großen japanischen Chemieunternehmen unterstreicht die starke weltweite Marktnachfrage

ATHEN, Griechenland, und LONDON, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- METLEN gibt die Unterzeichnung eines langfristigen kommerziellen Vertrags mit einem großen japanischen Chemieunternehmen über die künftige Lieferung von Gallium bekannt. Der Vertrag umfasst bis zu 16 % der gesamten jährlichen Galliumproduktion von METLEN aus seiner derzeit im Bau befindlichen Produktionsanlage in Griechenland. Die geschäftlichen Bedingungen der Vereinbarung bleiben vertraulich.

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Die neue Vereinbarung ist die zweite strategische Geschäftsvereinbarung, die METLEN für die künftige Lieferung von Gallium bekannt gibt, und bestätigt einmal mehr die starke internationale Nachfrage nach einer zuverlässigen europäischen Bezugsquelle. Da globale Industriezweige bestrebt sind, ihre Lieferketten für kritische Rohstoffe zu diversifizieren, etabliert sich METLEN weiterhin als vertrauenswürdiger langfristiger Partner für führende Industrie- und Technologieunternehmen in verschiedenen Regionen.

Das wachsende kommerzielle Interesse spiegelt sowohl die strategische Bedeutung von Gallium als auch das Vertrauen in das integrierte Produktionsmodell von METLEN wider, das firmeneigene Technologie, gesicherte Rohstofflieferungen aus der Raffinerie der hundertprozentigen Tochtergesellschaft „Aluminium of Greece" sowie Industrieanlagen und großtechnische Produktionskapazitäten vereint, die in Europa einzigartig sind.

Mit jeder neuen kommerziellen Partnerschaft stärkt Griechenland seine Position als aufstrebender Knotenpunkt für kritische Rohstoffe, während Europa eine bedeutende Präsenz in einer der strategisch wichtigsten Wertschöpfungsketten aufbaut.

Evangelos Mytilineos, Vorstandsvorsitzender von METLEN, kommentierte die Vereinbarung wie folgt:

„Die internationale Resonanz auf unser Gallium-Projekt übertrifft weiterhin die Erwartungen. Die aufeinanderfolgenden kommerziellen Vereinbarungen, die wir bekannt geben, zeigen, dass die globale Industrie aktiv nach zuverlässigen, hochwertigen und diversifizierten Bezugsquellen sucht. Durch diese Investition wird Griechenland Teil eines neuen globalen Technologie-Ökosystems, während Europa seine Rolle in einem strategischen Markt stetig festigt, der die nächste Generation industrieller und technologischer Innovationen untermauern wird."

Mit dieser neuen kommerziellen Vereinbarung ist es nahezu sicher, dass die gesamte Produktion von 50 MT pro Jahr bereits Monate vor Beginn der kommerziellen Produktion, die für das 3. Quartal 2027 geplant ist, ausverkauft sein wird.

Über Gallium hinaus bestätigen diese Vereinbarungen die strategische Ausrichtung des Bereichs „Critical & Rare Metals" (CRM) von METLEN, einem Teilbereich des Geschäftsbereichs M Metals. Sie zeigen, dass Weitsicht, Innovation und industrielles Know-how global wettbewerbsfähige Lieferketten für Materialien schaffen können, die für die Technologien der Zukunft unverzichtbar sind.

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.