Ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau der Produktion des Unternehmens in Lateinamerika
CAMPINAS, Brasilien, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- SANY Group gab kürzlich bekannt, dass ihr Produktionswerk in Campinas im brasilianischen Bundesstaat São Paulo die Montage der ersten Bagger und Nutzfahrzeuge abgeschlossen hat und diese vom Band gelaufen sind. Dieser Meilenstein markiert einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Produktionspräsenz von SANY in Brasilien und unterstützt das weitere Wachstum des Unternehmens in ganz Lateinamerika.

Das 350 000 Quadratmeter große Gelände der ersten Bauphase umfasst zwei Montagelinien für Bagger und Nutzfahrzeuge mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3500 Einheiten. Die Montagelinie für Bagger hat eine geplante Jahreskapazität von 1500 Einheiten, während die Montagelinie für Nutzfahrzeuge auf eine Jahresproduktion von 2000 Einheiten ausgelegt ist. Der Standort wird SANY ermöglichen, Kunden in Brasilien sowie in den umliegenden lateinamerikanischen Märkten besser zu bedienen.
Dank seiner Produktion in Brasilien kann SANY die Kosten für grenzüberschreitende Logistik und Einfuhrzölle senken, die Lieferzeiten verkürzen sowie lokale Kunden besser bedienen. Der Standort in Campinas wird Produktion, Vertrieb und Dienstleistungen unter einem Dach vereinen und damit die Lieferkette sowie die Wettbewerbsfähigkeit von SANY in ganz Lateinamerika stärken. Seit seinem Eintritt in den brasilianischen Markt konzentriert sich SANY auf den lokalen Vertrieb, die Produktion und den Kundendienst. Mit dem Produktionsstart im Werk in Campinas verfügt SANY nun über die Möglichkeit einer durchgängigen Fertigung in der Region.
Die Lokalisierung der Produktion ist nur eine Säule des langfristigen Engagements von SANY in Brasilien. Das Unternehmen hat zudem erheblich in die lokale Geschäftstätigkeit, Vertriebskanäle und Finanzdienstleistungen investiert. Heute wurden 80 % der Beschäftigten von SANY Brasilien vor Ort eingestellt und das Unternehmen hat ein Netzwerk aus Dutzenden Händlern im ganzen Land aufgebaut. Das Werk hat bereits rund 200 direkte Arbeitsplätze geschaffen und in Zukunft sollen Tausende weitere hinzukommen.
Zusätzlich bietet SANY Banco, die im Jahr 2025 die Genehmigung der brasilianischen Zentralbank erhielt und Anfang 2026 offiziell ihren Betrieb aufnahm, lokalen Kunden integrierte Lösungen in den Bereichen Ausrüstung, Service sowie Finanzierung, die auf den lokalen Markt zugeschnitten sind.
Cao Te, Vorsitzender von SANY Lateinamerika, und Chen Wei, Projektleiter, erklärten, dass die Produktionslinien der ersten Phase nun für die erste Produktion bereit seien, während die Planung für die zweite Phase der Anlage ebenfalls begonnen habe. Im Laufe der Zeit werden weitere Produktkategorien eingeführt, um das Produktangebot von SANY in Brasilien weiter auszubauen.
„Künftig wird SANY das Werk in Campinas zu einem regionalen Produktionszentrum ausbauen, die lokale Produktion weiter stärken und Kunden in ganz Lateinamerika mit hochwertigen Produkten beliefern", erklärten sie.

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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.