Unterstützt die Weiterentwicklung von Sprachdiensten und eine langfristige Netzwerkstrategie
PLANO, Texas, 16. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Ribbon Communications Inc. (Nasdaq: RBBN), ein weltweit führender Anbieter von Echtzeit-Kommunikationstechnologie und IP-Glasfasernetzwerklösungen, gab heute bekannt, dass Hub One – einer der führenden französischen Betreiber und Integratoren, der Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vernetzt, digitalisiert und schützt – sich für die „Policy and Routing Engine" PSX von Ribbon als zentrale Anrufweiterleitungs-Engine für seinen Sprachverkehr entschieden hat. Diese Ankündigung unterstreicht die anhaltende Dynamik von Ribbon bei der Bereitstellung differenzierter, softwaregestützter Lösungen für Dienstleister und Unternehmen weltweit.

„Die Lösung von Ribbon hilft uns dabei, die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen und kritische Infrastrukturen sich täglich vernetzen und Innovationen vorantreiben", sagte Khalid OUDASSI, stellvertretender Leiter des Bereichs Infrastruktur bei Hub One. „PSX zeichnet sich durch seine einzigartige Fähigkeit aus, unterschiedliche Elemente unserer Kommunikationsumgebung miteinander zu verbinden, darunter Unified Communications, private 4G/5G-Netze, Contact Center oder SIP-Trunks. Es verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil, indem wir unseren Kunden bei der Umstellung ihrer Kommunikationsdienste auf HubOne ein nahtloses Erlebnis bieten können."
Als zentralisierte Engine für Richtlinien und Anrufweiterleitung ermöglicht Ribbons PSX Dienstanbietern, Prioritäten festzulegen, die Anrufzulassung zu steuern sowie Least-Cost-Routing (LCR), Quality-of-Service-Routing (QoS), die Weiterleitung von Anrufen an gebührenfreie Nummern und Rufnummernübersetzungsdienste bereitzustellen. Zudem bietet es Dienste zur Anrufüberprüfung, um Anruf-Spoofing und Robocalls einzudämmen, während sein dezentrales Bereitstellungsmodell Ausfallsicherheit gewährleistet und die Kosten für die Erstellung, Wartung und Synchronisierung von Routing und Richtlinien über Hunderte oder Tausende von Standorten und Netzwerkelementen hinweg eliminiert.
„Diese Implementierung stellt eine bedeutende Ausweitung unserer Zusammenarbeit mit Hub One dar", sagte Christian Erbe, Leiter des EMEA-Vertriebs bei Ribbon. „Unsere Lösung bietet in einzigartiger Weise die fortschrittliche Richtliniensteuerung, Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit, die für die großen, komplexen Sprachumgebungen erforderlich sind, in denen HubOne seine Stärken ausspielt."
Informationen zu Ribbon
Ribbon Communications (Nasdaq: RBBN) bietet sichere Cloud-Kommunikation sowie IP- und optische Netzwerklösungen für Dienstleister, Unternehmen und kritische Infrastruktursektoren weltweit. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und unterstützen sie bei der Modernisierung ihrer Netzwerke, um ihre Wettbewerbsposition und ihre Geschäftsergebnisse in der heutigen intelligenten, stets vernetzten und datenintensiven Welt zu verbessern. Unser End-to-End-Portfolio an Kommunikationssoftware und IP-Optik-Netzwerklösungen bietet überragenden Mehrwert und Innovation durch den Einsatz von Cloud-nativen Architekturen, Automatisierungs- und Analysetools sowie modernster Sicherheit. Wir legen großen Wert auf unsere Verpflichtungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) und legen unseren Stakeholdern jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht vor. Um mehr über Ribbon zu erfahren, besuchen Sie rbbn.com
Informationen zu Hub One
Hub One ist ein Anbieter digitaler Technologien für Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors. Als anerkannter Akteur im Bereich der digitalen Transformation für anspruchsvolle Umgebungen stützt sich das Unternehmen auf drei sich ergänzende Kompetenzbereiche: Telekommunikation – einschließlich des Betriebs des größten privaten 4G/5G-Netzes für Geschäftskunden in Frankreich –, Rückverfolgbarkeit und Cybersicherheit über seine Tochtergesellschaft SysDream.
Hub One entwickelt, implementiert und betreibt zuverlässige und sichere Lösungen und gewährleistet dabei eine durchgängige Kontrolle – von Netzwerken und Infrastruktur bis hin zu Geschäftsanwendungen und -diensten.
Hub One ist landesweit vertreten, verfügt über mehr als 10 Regionalniederlassungen, beschäftigt über 600 Mitarbeiter und betreut mehr als 5.000 Kunden. Hub One ist ein Unternehmen der Groupe ADP und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aéroports de Paris SA.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.hubone.fr/
Wichtige Informationen zu zukunftsgerichteten Aussagen
Die Informationen in dieser Mitteilung enthalten zukunftsgerichtete Aussagen zu zukünftigen Ereignissen, die Risiken und Ungewissheiten beinhalten. Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Fakten darstellen, einschließlich der Aussagen zu den erwarteten Vorteilen durch die Verwendung der Produkte von Ribbon Communications, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse von Ribbon Communications können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten Ergebnissen abweichen. Weitere Informationen zu Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit von Ribbon Communications finden Sie im Abschnitt „Risikofaktoren" des jüngsten Jahres- oder Quartalsberichts von Ribbon Communications, der bei der SEC eingereicht wurde. Alle zukunftsgerichteten Aussagen geben ausschließlich die Ansichten von Ribbon Communications zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Aussagen wieder und sollten nicht als repräsentativ für die Ansichten von Ribbon Communications zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden. Ribbon Communications behält sich das Recht vor, zukunftsgerichtete Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, lehnt jedoch ausdrücklich jede Verpflichtung dazu ab.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.