BERLIN, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der InnoTrans 2026, der weltweit größten Messe für Schienenverkehr, die vom 22. bis 25. September stattfand, stellte Huawei Intelligent RAIL 2.0 vor, eine neue Lösungsgeneration für intelligente Anwendungen in verschiedenen Szenarien der weltweiten Bahnbranche. Bei der Auftaktveranstaltung kamen Branchenverbände wie die UIC (International Union of Railways) und die UITP (International Association of Public Transport) sowie Kunden aus aller Welt und Partner aus dem Ökosystem zusammen, um die Zukunft der Branche zu erörtern.
Jean-Michel Evanghelou, Direktor für digitale Systeme und Innovation sowie Finanzkontrolle und Projektabwicklung bei der UIC, erklärte, dass FRMCS für Bahnbetreiber der erste Schritt zum Aufbau einer soliden digitalen Grundlage sein werde. Er fügte hinzu, dass KI-Anwendungen weiter ausgebaut und in die Kernsysteme der Bahnbranche integriert werden, wodurch die Standardisierung von KI-Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP, und Lidia Signor, Leiterin des Bereichs Multimodaler Verkehr bei der UITP, nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Lidia Signor hielt eine Rede mit dem Titel „Global Metro AI Intelligence and Automation" („KI und Automatisierung im weltweiten U-Bahn-Verkehr") und hob dabei hervor, dass die UITP in Zusammenarbeit mit der China Association of Metro (CAMET) einen Forschungsbericht mit dem Titel „AI-Driven Smart Rail Transport" („KI-gestützter intelligenter Schienenverkehr") veröffentlicht hat. Der Bericht zeigt auf, wie KI-Lösungen in verschiedenen Bereichen wie Bau, Betrieb sowie Instandhaltung von U-Bahn-Systemen eingesetzt wurden und so die Betriebseffizienz sowie das Sicherheitsniveau von Schienenverkehrssystemen verbessert haben.

In seiner Hauptrede wies Raymond Zuo, Präsident der Smart Rail BU von Huawei, darauf hin, dass mit dem Übergang der Gesellschaft in ein Zeitalter intelligenter Technologien immer mehr Akteure nach Wegen suchen, digitale und intelligente Technologien in ihre Kerngeschäftsprozesse zu integrieren, um langjährige Probleme zu lösen. Mit Blick auf die Trends wird sich die Infrastruktur von GSM-R zu FRMCS weiterentwickeln, bei der Instandhaltung von Anlagen und Ausrüstung werden zustandsbasierte sowie vorausschauende Verfahren an Bedeutung gewinnen, der Güterverkehr wird sich hin zu einem durchgängigen, serviceorientierten Logistikmodell einschließlich multimodaler Verkehre entwickeln, Fahrgastservices werden zunehmend nahtlose Reiseerlebnisse bieten und im Bauwesen werden verstärkt digitale sowie intelligente Technologien eingesetzt, um Sicherheit sowie betriebliche Effizienz zu erhöhen.
Auf Grundlage innovativer Projekte mit weltweit führenden Kunden hat Huawei die Innovationsstrategie „intelligent RAIL" entwickelt. Diese Strategie nutzt digitale und intelligente Technologien, um die Sicherheit im Schienenverkehr (Reliable), die Effizienz (Automated), integrierte Dienstleistungen (Integrated-serviced) sowie die langfristige Weiterentwicklung (Long-termed) kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus stellte Huawei auf der Konferenz die neue Generation Intelligent RAIL 2.0 mit 20 szenariobasierten Lösungen vor, die auf Schlüsseltechnologien verschiedener Generationen basiert. Diese Lösungen konzentrieren sich auf drei Kernbereiche – Bauwesen, Personen- und Güterverkehr sowie Instandhaltung von Anlagen und Ausrüstung – und gehen dabei auf seit langem bestehende Herausforderungen und Schwachstellen der Branche ein. Diese szenariobasierten Lösungen werden gemeinsam von Huawei und seinen Partnern entwickelt: Huawei konzentriert sich auf Kommunikation und digitale Plattformen, während sich die Partner auf Branchenanwendungen spezialisieren, sodass modulare sowie kombinierbare Lösungen entstehen, die auf konkrete Geschäftsszenarien und die Anforderungen der Branchenkunden zugeschnitten sind.
Bis heute hat Huawei weltweit mehr als 50 große Kunden aus dem Eisenbahnbereich sowie über 300 städtische Schienenverkehrslinien unterstützt, die zusammen eine Streckenlänge von mehr als 180 000 Kilometern umfassen. Huawei ist nicht nur ein weltweit führender Anbieter von IKT-Produkten, sondern auch ein zuverlässiger Partner für die digitale Transformation im Zeitalter der intelligenten Technologien. Mit Blick auf die Zukunft wird Huawei seine Strategie „Plattform + Ökosystem" weiter umsetzen und gemeinsam mit Kunden sowie Partnern aus aller Welt die Zusammenarbeit in der Branche vertiefen, die sich wandelnden Technologietrends im Bahnsektor genauer analysieren und die enge Integration modernster Technologien in Bahnanwendungen vorantreiben. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation seiner Lösungen möchte Huawei den weltweiten Schienenverkehr auf dem Weg in eine sicherere, effizientere sowie umweltfreundlichere Zukunft mit intelligenten Technologien unterstützen.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.