Huanyu Entertainment präsentiert neue Produktionen auf der 42. MIPCOM in Cannes

16.10.2026

Künstliche Intelligenz rückt in den Mittelpunkt, während Huanyu seine globale Reichweite ausbaut

CANNES, Frankreich, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 42. MIPCOM Cannes wurde am 12. Oktober im Palais des Festivals in Cannes, Frankreich, eröffnet und konzentriert sich auf Markenunterhaltung, KI-generierte Inhalte, Mikrodramen und vertikale Videos. Huanyu Entertainment präsentierte neue Produktionen, darunter Shadows of Desire und Echoes, und nahm als Hauptpartner am AI Entertainment Forum am 14. Oktober teil, wo die Monetarisierung von KI-Inhalten diskutiert wurde.

Chinesische Produktionen heben kulturelles Erbe und visuelle Ästhetik hervor

Der unter der Leitung des Informationsbüros des Staatsrats und der Nationalen Radio- und Fernsehverwaltung (NRTA) organisierte China-Pavillon stellte unter dem Motto „Brillantes China, intelligente Innovation für die Zukunft" die Brancheninnovationen in den Mittelpunkt. Huanyu präsentierte Produktionen, darunter Shadows of Desire und Echoes, die das chinesische Kulturerbe, die unverwechselbare visuelle Ästhetik und die hohen Produktionsstandards unter Beweis stellten.

Huanyu traf sich mit Vertretern von Dutzenden internationaler Plattformen und Branchenorganisationen. He Youlin, Chinas Generalkonsul in Marseille, und Shi Zhiyan, ein Beamter der NRTA für internationale Zusammenarbeit, besuchten den Stand des Unternehmens und trafen sich mit Yang Le, dem Mitbegründer und Geschäftsführer von Huanyu. Sie lobten die Bemühungen des Unternehmens, ein internationales Publikum zu erreichen und innovative Inhalte zu entwickeln.

KI-Forum untersucht Content-Produktion und Monetarisierung

KI-generierte Inhalte (AIGC) spielten auf der MIPCOM eine wichtige Rolle, insbesondere ihre Auswirkungen auf Produktions- und Umsatzmodelle. Auf dem China New Productions Showcase am 12. Oktober präsentierte der Vertriebsleiter von Huanyu die KI-produzierte Serie Palace: Verbotener Duft.

Huanyu Entertainment: The 42nd MIPCOM Cannes On-site Photos & Production Posters

Auf dem Forum am 14. Oktober präsentierte Huanyu, der einzige chinesische Hauptpartner, das Thema „Erforschung der Monetarisierung von KI-Inhalten" und erläuterte seine Arbeit in den Bereichen KI-gestützte Produktion, Erstellung und Wiederverwendung digitaler Assets, Produktionseffizienz und Kommerzialisierung.

Ausweitung der internationalen Reichweite chinesischer Inhalte

Die internationale Strategie von Huanyu umfasst Storytelling, Talentförderung, immaterielles Kulturerbe und geistiges Eigentum. Story of Yanxi Palace wurde in 15 Sprachen übersetzt und erreichte mehr als 90 Märkte; Winter Begonia war das erste chinesische Drama mit Peking-Opern-Thematik, das in Nordamerika ausgestrahlt wurde; Delicacies Destiny war die erste chinesischsprachige Serie von Disney+; und Legacy war die erste Originalproduktion von HBO aus Festlandchina. The Double war die erste chinesischsprachige Serie, die gleichzeitig auf Netflix und Disney+ veröffentlicht wurde und in mehreren Ländern die Charts anführte. Feud schaffte es in 15 Ländern und Regionen in die Zuschauercharts, während Glory in mehr als 20 Märkten vertrieben wurde.

Huanyu plant, den internationalen Vertrieb auszuweiten und neue Ansätze zur Präsentation chinesischer Geschichten für ein globales Publikum zu entwickeln.

 

 

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.