BERLIN, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Haier, seit 17 Jahren in Folge* die weltweit führende Marke für Haushaltsgroßgeräte, wird vom 4. bis 8. September auf der IFA 2026 am Stand 101 in Halle 3.1 ausstellen. Unter dem Motto „Home of Intelligent Possibilities" wird das Unternehmen KI-gestützte Lösungen für den Wohnbereich, vernetzte Dienste und Robotik präsentieren, die auf die Alltagsabläufe der Menschen eingehen und die Haushaltsführung intuitiver, effizienter und individueller gestalten.

KI-gestützte Erlebnisse im ganzen Haus
Am Messestand wird Haier zeigen, wie künstliche Intelligenz über einzelne Produktfunktionen hinausgeht, um ein vernetztes Ökosystem im Haushalt zu unterstützen. Von der Wäschepflege über Kühlung, Kochen, Geschirrspülen, Reinigung und Unterhaltung bis hin zu digitalen Diensten – die Technologien des Unternehmens können Bedingungen überwachen, aus dem Nutzerverhalten lernen und sich an individuelle Bedürfnisse anpassen. Zu den Vorführungen gehören intelligente Wäschepflege, die den Beladungszustand analysiert, Kühltechnologien für einen besseren Umgang mit Lebensmitteln sowie KI-gestütztes Kochen, das Lebensmittel erkennt und den Garvorgang überwacht. Die hOn-Plattform wird Produkte, Dienstleistungen und Erlebnisse in einer einzigen digitalen Umgebung miteinander verbinden.
Haier wird zudem seine Entwicklungen in den Bereichen Robotik und Embodied Intelligence vorstellen, darunter humanoide Roboter, die für die Interaktion mit Menschen und Geräten konzipiert sind, Reinigungs- und Begleitroboter sowie KI-gestützte Exoskelette zur Unterstützung menschlicher Bewegungen. Auf der IFA wird Haier seine weltweiten Sportpartnerschaften unter dem Motto „Play with the Number Ones" in den Mittelpunkt stellen. Über das Sponsoring hinaus verbinden diese Partnerschaften das Streben nach sportlicher Spitzenleistung mit dem Engagement von Haier für Innovation, Leistung und die Schaffung besserer Erlebnisse für Nutzer weltweit.
Globale Innovation, geprägt von lokalen Bedürfnissen
Die Ausstellung spiegelt ein Innovationsmodell wider, das Haier über mehr als drei Jahrzehnte hinweg entwickelt hat. Anstatt bei der globalen Expansion einen einheitlichen Ansatz zu verfolgen, hat Haier seine eigene Marke aufgebaut und gleichzeitig Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Marketing in den verschiedenen Märkten an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Dieser Ansatz verbindet globale Innovationsressourcen mit lokalen Verbrauchererkenntnissen, um Produkte zu entwickeln, die auf unterschiedliche Wohnsituationen, Klimabedingungen und Lebensstile zugeschnitten sind.
Haier ist mittlerweile in mehr als 1 Milliarde Haushalten in über 200 Ländern und Regionen vertreten. Das Unternehmen belegt in Märkten wie China, den Vereinigten Staaten, Australien und Thailand den ersten Platz und zählt in Europa zu den drei führenden Marken für Haushaltsgeräte. Haier ist seit 17 Jahren in Folge die weltweit führende Marke für Haushaltsgroßgeräte. Dies unterstreicht die Reichweite und Beständigkeit dieses lokal ausgerichteten Modells.
„Die IFA bietet eine wichtige Gelegenheit zu zeigen, wie globale Innovationen einen praktischen Mehrwert für Menschen in verschiedenen Märkten schaffen können", sagt Wang Meiyan, Vice President und Chief Brand Officer der Haier Group. „Durch die Kombination von künstlicher Intelligenz mit einem tiefgreifenden Verständnis der lokalen Bedürfnisse geht Haier über vernetzte Produkte hinaus und entwickelt ein intelligentes Ökosystem für den Haushalt, das reaktionsschneller, intuitiver und im Alltag nützlicher ist."
Haier wird das Erlebnis auf seiner Pressekonferenz am 3. September offiziell um 15:00 Uhr MESZ auf der Haier-Hauptbühne in Halle 3.1, Stand 101, vorstellen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.haier.com/global/.
* Quelle: Euromonitor International Limited; „Consumer Appliances", Ausgabe 2026; prozentualer Stückanteil auf Basis der Absatzdaten für 2025.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.