TAIPEI, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE, einer der führenden Hersteller von Motherboards, Grafikkarten und Hardware-Lösungen, präsentiert auf der COMPUTEX 2026 seine CQDIMM-fähigen Motherboards der Z890 Plus-Serie, angeführt vom Z890 AORUS TACHYON DUO X ICE. Die Produktreihe unterstützt DDR5-Konfigurationen mit zwei DIMMs und einer Gesamtkapazität von bis zu 256 GB, wodurch sie sich an Mainstream-Gamer und leistungsorientierte Nutzer richtet. Dank der D5-DUO-X-Technologie von GIGABYTE sind je nach Modell, Speicherkit und Systemkonfiguration Speichergeschwindigkeiten von bis zu 10.400 MT/s möglich. Auf der COMPUTEX 2026 stärkt GIGABYTE das CQDIMM-Ökosystem durch Kooperationen mit führenden Speicherpartnern und zeigt die Weiterentwicklung von DDR5-Plattformen mit hoher Kapazität und hohen Datenraten.

Im Mittelpunkt der Präsentation steht die CQDIMM-Technologie, die mit zwei 128-GB-CQDIMM-Modulen eine Gesamtkapazität von bis zu 256 GB ermöglicht. Damit lassen sich hohe Speicherkapazitäten mit hohen Datenraten kombinieren. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, integriert GIGABYTE seine D5-DUO-X-Technologie, die ein optimiertes Schaltungsdesign des Motherboards mit fortschrittlicher BIOS-Optimierung kombiniert. Das optimierte Schaltungsdesign reduziert die Belastung der Speicherkanäle und verbessert die Signalintegrität, während die BIOS-Optimierung Timing, Signalsynchronisation und Spannungsverhalten steuert, um einen stabilen Hochfrequenzbetrieb zu unterstützen. Zu den unterstützten Modellen gehören das Z890 AORUS TACHYON DUO X ICE, das Z890 AORUS ELITE DUO X und das Z890M FORCE DUO X WIFI7.
Um die Systemleistung weiter zu steigern, führt GIGABYTE in der Z890 Plus-Serie KI-gestützte Technologien zur Plattformoptimierung ein. Der Ultra-Turbo-Modus optimiert CPU- und Speicherfrequenzen mit einem Klick und kann die Leistung je nach CPU, DRAM, BIOS-Version und Systemkonfiguration um bis zu 40 % steigern. Zudem kann DDR5-Übertaktung auf bis zu 10.400 MT/s unterstützt werden. Es stehen mehrere Voreinstellungen für verschiedene Anwendungsszenarien zur Verfügung, darunter „Intel 200S Boost" für schnelle Leistungssteigerungen beim Gaming, der „Turbo-Modus" für höhere FPS-Werte und der „Extreme-Modus" für maximale Leistungsoptimierung. In Verbindung mit der KI-gestützten BIOS-Optimierung und den EZ-DIY-Innovationen bietet die Plattform Gamern und Nutzern, die ihr System eigenhändig installieren, ein benutzerfreundliches und leicht zugängliches Erlebnis.
GIGABYTE baut das CQDIMM-Ökosystem zudem durch eine enge Zusammenarbeit mit führenden Speicherherstellern wie BIWIN, CORSAIR, G.SKILL, KINGSTON, TeamGroup, V-COLOR und XPG weiter aus. Diese Partnerschaften tragen dazu bei, DDR5-Speicher mit hohen Datenraten über verschiedene Speichermodule hinweg zu validieren, die Kompatibilität innerhalb des Ökosystems zu erweitern und die Plattformbereitschaft für KI-Anwendungen, Gaming, Content Creation und Multitasking zu verbessern.
Erleben Sie die CQDIMM-Präsentation am GIGABYTE-Stand für Endverbraucher, Stand Nr. M0520, auf der COMPUTEX 2026. Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen GIGABYTE Webseite: https://bit.ly/COMPUTEX_2026_GIGABYTE_Consumer_ww_cqdimm_ecosystem
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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.