Die neuen Lösungen helfen Flottenmanagern, Risiken frühzeitig zu erkennen, Vorfälle schneller aufzuklären und gezielt gegenzusteuern
HANNOVER, Deutschland, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- IAA Hannover -- Geotab, Anbieter vernetzter Transportlösungen, stellt neue Funktionen für mehr Sicherheit im Flottenbetrieb vor. Dazu gehören „Geotab Investigations" (Vorfalluntersuchung), eine Lösung zur Untersuchung und Aufklärung von Verkehrsunfällen und anderen Vorfällen, sowie Erweiterungen für das videobasierte Fahrer-Coaching, eine neue Sicherheitsübersicht Seite und die Erkennung von Rotlichtverstößen.
Sicherheit wird für Flotten zunehmend zur Priorität: Laut einer Geotab-Umfrage sind 94 Prozent der deutschen Flottenverantwortlichen der Ansicht, dass das Risiko von Verkehrsunfällen in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist. Um Fahrer wirksam zu unterstützen, reicht es daher nicht aus, vergangenes Fahrverhalten zu analysieren. Entscheidend sind zeitnahe Informationen, mit denen Flottenmanager Risiken erkennen, gezieltes Coaching einsetzen und Fortschritte nachvollziehen können.
„Jede Fahrt zählt –und hinter jedem Datenpunkt steht ein Fahrer, dessen Sicherheit und Wohlbefinden Aufmerksamkeit verdienen", so Fabian Seithel, AVP EMEA bei Geotab. „Unsere neuen Sicherheitsfunktionen helfen Flottenmanagern dabei, verstreute Informationen in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Indem wir Risikoanalysen, Coaching und die Untersuchung von Vorfällen zusammenführen, können Sicherheitsteams besser verstehen, was in ihrer Flotte passiert, und Fahrer unterstützen, bevor aus einem Risiko ein Unfall wird."
Vorfalluntersuchung: Informationen und Belege zentral zusammengeführt
Flottenbetreiber müssen regelmäßig Vorfälle wie Kollisionen, Beschwerden von Kunden oder Verkehrsteilnehmern, Sachschäden oder Sicherheitsverstöße untersuchen. Häufig sind dabei mehrere Parteien wie Betriebsteams, Sicherheitsverantwortliche, Versicherungen und Rechtsabteilungen involviert. Liegen die benötigten Informationen in unterschiedlichen Systemen und Formaten vor und müssen manuell zusammengeführt werden, kostet das wertvolle Zeit und kann das Risiko für rechtliche Konsequenzen, Compliance-Verstöße und Reputationsschäden erhöhen.
Die Vorfalluntersuchung nutzt bereits vorhandene Telematikdaten, um einen zusammenhängenden Überblick über das Geschehen zu schaffen. Statt Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenzutragen, können Sicherheits- und Betriebsteams so relevante Fahrzeugaktivitäten zu einem Vorfall auffinden, den zeitlichen Ablauf rekonstruieren und ergänzende Unterlagen zentral hinterlegen.
„Vorfälle mit Flottenfahrzeugen kosten viele Unternehmen Milliarden von Euros an Gerichtskosten und Reputationsschäden, weil wichtige Informationen unvollständig oder verstreut sind", fügt Seithel hinzu. „Die Vorfalluntersuchung führt Rohdaten strukturiert zusammen und schafft damit eine nachvollziehbare Grundlage, um Vorfälle zu untersuchen. So können Flottenmanager Risiken minimieren und verfügen über die Nachweise, um im Ernstfall sowohl ihre Fahrer als auch den Betrieb und ihr Geschäft zu schützen."
Die wichtigsten Funktionen der Vorfalluntersuchung
Weitere Sicherheitsfunktionen
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Rechtlicher Hinweis
Die Lösung wird ausschließlich zu begrenzten Informationszwecken und auf Basis des Ist-Zustands bereitgestellt. Soweit gesetzlich zulässig, übernimmt Geotab keinerlei ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherung oder Gewährleistung, insbesondere nicht hinsichtlich der Eignung der Lösung als Beweismittel oder ihrer Möglichkeiten zur Speicherung von Daten. Die Lösung ist keine Dienstleistung für die Beweissicherung, rechtliche Aufbewahrungspflicht oder die Verwahrung von Beweismitteln. Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, alle für Gerichtsverfahren oder Untersuchungen erforderlichen Daten und Beweismittel ordnungsgemäß zu sichern und bereitzustellen. Das schließt sämtliche Verpflichtungen in Bezug auf die rechtliche Aufbewahrungspflicht und die lückenlose Dokumentation der Beweismittelkette ein. Geotab übernimmt keine Haftung für Probleme, die sich aus der Nutzung der Lösung während eines laufenden oder bevorstehenden Gerichtsverfahrens ergeben.
Bei einem möglichen oder bereits eingeleiteten Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einem Unfallereignis sollte qualifizierter Rechtsbeistand hinzugezogen werden. Mit der Bereitstellung der Lösung erbringt Geotab keine Rechtsberatung und gibt keine Empfehlungen zu rechtlichen oder Compliance-relevanten Entscheidungen.
Über Geotab
Geotab ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für vernetzte Fahrzeuge und Asset-Management mit Hauptsitzen in Oakville, Ontario, und Atlanta, Georgia USA. Unsere Mission ist es, die Welt sicherer, effizienter und nachhaltiger zu machen. Wir nutzen fortschrittliche Datenanalysen und KI, um die Leistung und den Betrieb von Fuhrparks zu transformieren, Kosten zu senken und Effizienz zu steigern. Unterstützt von führenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Datenwissenschaft und Ingenieurwesen bedienen wir rund 100.000 Kundinnen und Kunden weltweit und verarbeiten täglich 100 Milliarden Datenpunkte von mehr als 5 Millionen Fahrzeugen. Fortune-500-Unternehmen, mittelständische Fuhrparks und die größten Flotten des öffentlichen Sektors der Welt, einschließlich der US-Bundesregierung, vertrauen auf Geotab. Wir verpflichten uns der Datensicherheit und dem Datenschutz und verfügen über FIPS 140-3- und FedRAMP-Zulassungen. Unsere offene Plattform, unser Ökosystem aus herausragenden Partnern und der Geotab Marketplace bieten Hunderte von fuhrparkfertigen Lösungen von Drittanbietern. Dieses Jahr feiern wir 25 Jahre Innovation. Erfahren Sie mehr unter www.geotab.com/de, folgen Sie uns auf LinkedIn oder besuchen Sie unseren Blog.
GEOTAB und GEOTAB MARKETPLACE sind eingetragene Warenzeichen von Geotab Inc. in Kanada, den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.