Ein Pilotprojekt zur datengestützten Auswahl hat 100 wachstumsstarke slowenische Unternehmen identifiziert, die ihren Gesamtumsatz auf 2,1 Milliarden Euro verdoppelt haben
Liefert einen Leitfaden zur Identifizierung der zukünftigen Vorzeigeunternehmen Europas, während die EU über das ETC 2.0-Programm der European Investment Bank bis zu 80 Milliarden Euro an Investitionen zur Unternehmensvergrößerung mobilisiert
BLED, Slowenien, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Mithilfe eines neuen, datengestützten Auswahlmodells wurden einhundert wachstumsstarke Unternehmen identifiziert, die das Potenzial haben, zu „Global Champions" aufzusteigen; das Modell soll dazu beitragen, die Wettbewerbslücke Europas gegenüber den USA und China zu schließen.
Die auf dem Future 500 Forum in Bled vorgestellte Initiative Future 100 Slovenia will eine entscheidende Frage beantworten, während sie neue Investitionen in Milliardenhöhe zur Förderung von Scale-ups mobilisiert: Kann sie die vielversprechendsten Unternehmen früh genug identifizieren und sie ausreichend vernetzen, damit sie im globalen Wettbewerb bestehen können?
Slowenien ist das erste Land, in dem die Future-500-Methodik vollständig angewendet wurde, wodurch ein Pilotprojekt entstanden ist, das die Initiative letztendlich europaweit umsetzen will.
Stjepan Orešković, Gründer der Future 500 Initiative, sagte: „Europa beginnt gerade, das benötigte Kapital zu mobilisieren, aber 80 Milliarden Euro werden Europa nicht wettbewerbsfähiger machen, nur weil sie zur Verfügung stehen. Wir müssen unsere zukünftigen Spitzenunternehmen früher identifizieren und sicherstellen, dass sie das Kapital, die Märkte und das Fachwissen erhalten, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Auswählen, vernetzen, unterstützen. Das ist das Modell, das wir entwickeln wollen. Wir wollen mit jedem Unternehmen an seiner Wachstumsstrategie arbeiten und es mit den richtigen Personen und Institutionen vernetzen."
Die Future-500-Methodik wurde von einem internationalen Forschungsteam der IEDC – Bled School of Management in Zusammenarbeit mit Forschern aus Harvard, Oxford, der Universität Edinburgh und der ESMT Berlin sowie Institutionen aus Mittel- und Osteuropa entwickelt.
Die Future 100 wurden auf dem „Future 500 Forum – Powering Europe's Scale-Up Engine: From Selection to Acceleration" vorgestellt, das parallel zum Bled Strategic Forum stattfand.
Zu den Teilnehmern gehörten Andrej Plenković, Ministerpräsident von Kroatien; Dr Anže Logar, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Sport von Slowenien; Marta Kos EU-Kommissarin für Erweiterung, Kerstin Jorna, Generaldirektorin der DG GROW bei der European Commission; Michiel Scheffer Präsident des European Innovation Council, sowie Vertreter der European Investment Bank, European Investment Fund, EBRD, der Nasdaq und von Google DeepMind.
Die Future-500-Initiative vertritt die Ansicht, dass die Beschaffung von mehr Kapital nur die halbe Lösung ist. Europa muss seine Methoden zur Identifizierung potenzieller Gewinner verbessern und diese stärker unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie unter future500initiative.com.
Mark Walter
Leiter von Capital Outcomes
Michael Macfarlane Associates
Mark.Walter@mmassocs.com
+447967789383

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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.