Emboline Announces First U.S. Commercial Use of the Emboliner® Embolic Protection System

02.10.2026

Milestone marks the beginning of U.S. commercialization following FDA 510(k) clearance

SANTA CRUZ, Calif., Oct. 2, 2026 /PRNewswire/ -- Emboline, Inc., a medical technology company developing next-generation embolic protection technology, today announced the first commercial use of its Emboliner® Embolic Protection System. The system was used on October 1, 2026 during two transcatheter aortic valve implantation procedures performed by Tamim Nazif, MD, Co-Director of the Structural Heart and Valve Center at New York-Presbyterian/Columbia University Irving Medical Center and Co-Principal Investigator of the PROTECT H2H study.

The Emboliner is designed to provide full-body embolic protection by capturing and removing debris generated during transcatheter structural heart procedures and is currently indicated for use during transcatheter aortic valve replacement (TAVR). The system received U.S. Food and Drug Administration 510(k) clearance in September 2026.

"Completing the first commercial Emboliner procedures in the U.S. represents a defining milestone for Emboline and, more importantly, brings a new embolic protection option to physicians and their patients," said Scott Russell, President and Chief Executive Officer of Emboline. "We are grateful to Dr. Nazif and the entire New York-Presbyterian/Columbia team for their leadership and collaboration as we begin the commercial introduction of the Emboliner in the United States. I am also incredibly proud of our highly motivated Emboline team, whose efforts enabled our first commercial case within three weeks of 510(k) clearance."

"Stroke and embolic debris remain concerns during TAVR, and there remains an unmet clinical need for more comprehensive and effective embolic protection for our patients," said Dr. Nazif. "We gained considerable experience with the Emboliner through our leadership of the PROTECT H2H clinical trial, and we are extremely excited to be able to offer this technology to a broader range of our patients now that it is commercially available."

The company is commencing a controlled U.S. commercial launch focused initially on leading structural heart centers.

About Emboline

Emboline, Inc. is a privately held medical technology company based in Santa Cruz, California, focused on developing technologies designed to reduce embolic complications during transcatheter cardiovascular procedures.

The company's lead product, the Emboliner® Embolic Protection System, is designed to provide full cerebral and systemic embolic protection by capturing and removing debris that may be released during transcatheter interventions and could otherwise travel to the brain and other vital organs. Emboline's technologies are derived from intellectual property invented by serial medical device entrepreneur Amir Belson, MD, founder of NeoGuide Systems, Vascular Pathways, ZipLine Medical, Venocare, Radiaction, Modular Surgical, and Follisave.

For more information, visit emboline.com.

Media & Investor Contact: media@emboline.com

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.