DALLAS, Sept. 2, 2026 /PRNewswire/ -- Ecobat, a global leader in battery recycling and resource recovery, today announced the closing of the sale of its lithium recycling business. The transaction covers Ecobat's lithium-ion battery recycling operations and assets in Casa Grande, Arizona and is the final step in the company's exit from the lithium business, following the previously completed sales of its lithium operations in Darlaston, United Kingdom and Hettstedt, Germany. The exit completes a series of transactions positioning Ecobat to focus entirely on its North American lead recycling operations.

"This sale completes our exit from lithium recycling and allows us to devote our full attention and resources to our core strength: operating our North American lead recycling business," said Tom Slabe, President and Chief Executive Officer of Ecobat. "Going forward, we will continue to pursue opportunities to maximize value for shareholders."
Mr. Slabe added, "We are grateful to the employees who built and grew our lithium recycling business, and we are confident this transition sets up continued success for those operations under new ownership, while sharpening Ecobat's own path forward."
About Ecobat
Ecobat is a global leader in battery recycling and resource recovery, operating three critical mineral recovery facilities in the United States that process millions of batteries each year. Drawing on decades of operating experience across North America and Europe, Ecobat recovers lead, tin, antimony, and other essential materials, returning them to the manufacturing supply chain and supporting the responsible management of resources essential to modern life. For more information, please visit our website at www.ecobat.com.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.