Die „Global Mobility Call 2026" bringt 8.000 Fachleute und 190 Experten zusammen, um über die Zukunft der Mobilität zu diskutieren

04.06.2026

MADRID, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 9. bis 11. Juni findet in Madrid die Global Mobility Call (GMC) statt, bei der führende Persönlichkeiten aus der gesamten Mobilitätsbranche zu einem internationalen Forum über die Zukunft des Verkehrs zusammenkommen. Die von IFEMA MADRID organisierte Veranstaltung dient als Plattform für Diskussionen über Branchentrends, technologische Innovationen und Regulierung und fördert gleichzeitig Projekte, Partnerschaften und strategische Allianzen innerhalb der Branche

Forum taking place during GMC

Die diesjährige Ausgabe gliedert sich in zehn thematische Schwerpunkte, die mehr Klarheit in eine sich rasch wandelnde und zunehmend komplexe Mobilitätslandschaft bringen sollen. Ziel ist es, die Entscheidungsfindung zu erleichtern, indem Diskussionen um Schlüsselbereiche wie öffentlicher Verkehr, Automobilindustrie, Energie, Daten, Logistik und Talente strukturiert werden. Zusammen bieten sie einen praktischen, ergebnisorientierten Rahmen in einer Zeit, in der die Branche durch Elektrifizierung, künstliche Intelligenz und die neuesten europäischen regulatorischen Entwicklungen neu definiert wird.

In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass die Rolle des Vertriebs und des After-Sales an Bedeutung gewinnt und sich digitalere und kundenorientiertere Modelle weiterentwickeln. Talentsuche und Transformation sind nur einige der Schlüsselthemen des Programms.  

Der öffentliche Verkehr und insbesondere Busse werden ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sein. Die Diskussionen in diesem Bereich werden sich mit der zentralen Rolle des öffentlichen Nahverkehrs beim Aufbau nachhaltigerer, barrierefreierer und besser integrierter Mobilitätssysteme befassen. Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Verkehrsträgerintegration und Verbesserungen des Fahrgasterlebnisses werden voraussichtlich im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Technologieunternehmen, öffentlichen Institutionen und Betreibern stehen.

Bei ihrer vierten Ausgabe hat die GMC mehr als 20 strategische Partnerschaften mit führenden Verbänden der Mobilitätsbranche geschlossen und damit den Grundstein für zukünftige Kooperationen und gemeinsame Projekte gelegt. Mit der Teilnahme von Führungskräften aus Institutionen, Geschäftsführern, Verkehrsexperten und internationalen Behörden ist die Global Mobility Call 2026 ein bedeutendes europäisches Forum zur Zukunft der Mobilität. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die branchenweite Zusammenarbeit zu fördern, um ein nachhaltigeres, inklusiveres, vernetzteres und bürgerorientiertes Modell zu unterstützen.

Wenn Sie weitere Informationen erhalten möchten, besuchen Sie bitte die Website: Registrierung für Fachleute | GLOBAL MOBILITY CALL

Pressekontakte:



Marco Presa

Pressechef

mpresa@ifema.es 

Elena Valera

Internationale Presse

evalera@ifema.es

Lucas Farioli

Internationale Presse

lfarioli@ifema.es 

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.