RIAD, Saudi-Arabien, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Dar Global, der in London notierte internationale Luxus-Immobilienentwickler, gab kürzlich seine ungeprüften Zwischenergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr (1. Halbjahr 2026) bekannt und vermeldete einen Umsatzanstieg um 66 % auf 258,0 Mio. US-Dollar (1. Halbjahr 2025: 155,4 Millionen US-Dollar). Die positive Entwicklung ist auf die Projekte des Konzerns sowie die anhaltende Nachfrage in seinem breit gefächerten Portfolio in den Golfstaaten, Europa und Großbritannien zurückzuführen.

Der Bruttogewinn stieg um 85 % auf 87,7 Millionen US-Dollar, wodurch sich die Marge auf 34 % (von 31 %) erhöhte. Das EBITDA stieg um 73 % auf 46,3 Mio. US-Dollar, während der Nettogewinn um 149 % auf 30,4 Mio. US-Dollar zulegte (1. Halbjahr 2025: 12,2 Millionen US-Dollar). Das Wachstum wurde durch die Umsatzrealisierung aus wegweisenden Projekten wie The Astera, Interiors by Aston Martin und Neptune, Interiors by Mouawad getragen.
Der Bruttoentwicklungswert (GDV) hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt und belief sich auf 23,0 Milliarden US-Dollar, während der kumulierte Vertragsumsatz bei 3,9 Milliarden US-Dollar für insgesamt 4.380 Einheiten stieg. Der Konzern wies eine solide Bilanz mit einem Nettovermögenswert von 613,3 Millionen US-Dollar und liquiden Mitteln in Höhe von insgesamt 847,9 Millionen US-Dollar aus, darunter 231,6 Millionen US-Dollar an freiem Cashflow, was eine verfügbare Gesamtliquidität von 579,3 Millionen US-Dollar ermöglichte.
In Saudi-Arabien ging der Konzern im Januar eine Partnerschaft mit der Trump Organization ein, um Rayana ins Leben zu rufen, eine 2,6 Millionen Quadratmeter große, bewachte Wohnanlage in Diriyah mit Luxusvillen und einem Meisterschaftsgolfplatz, und vergab später einen Infrastrukturauftrag im Wert von 338 Millionen SAR (~90 Millionen US-Dollar) an die Unternehmen Compass und Bin Omairah Company. Dar Global stellte außerdem das Projekt Trump Plaza Jeddah (Gesamtprojektwert: 383,6 Millionen US-Dollar) und die angrenzenden Padel Living Residences (Gesamtprojektwert: 142 Millionen US-Dollar) im Rahmen des Amaya-Masterplans vor.
Im April schloss der Konzern einen Konsortialkredit in Höhe von 250 Millionen US-Dollar ab. Im August, im Anschluss an diesen Zeitraum, beauftragte Dar Global das Unternehmen Gulf Asia Contracting mit der Errichtung des Sockelbaus für den 80-stöckigen, rund 350 Meter hohen Trump International Hotel & Tower an der Sheikh Zayed Road in Dubai.
Ziad El Chaar, Vorstandsvorsitzender, erklärte: „Wir haben in diesen unsicheren Zeiten in der Region eine stabile Leistung erzielt, gestützt auf die Qualität unseres internationalen Portfolios." Käufer- e Nachfrage blieb in unseren Märkten weiterhin robust. Mit Blick auf die Zukunft konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unser GDV sowohl in bestehenden als auch in neuen Wachstumsmärkten zu steigern, wobei wir weiterhin diszipliniert auf die Umsetzung und Erbringung unserer Leistungen achten. „Dank einer soliden Bilanz, eines disziplinierten Kapitalmanagements und einer gut gefüllten Projektpipeline ist Dar Global gut aufgestellt, um auch weiterhin langfristigen Wert für seine Stakeholder zu schaffen."
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.