NEU-DELHI, 26. September 2026 /PRNewswire/ -- Comviva, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die digitale Transformation, der sich auf Kundenerlebnismanagement, Datenmonetarisierung und digitale Finanzdienstleistungen spezialisiert hat, gab heute die Ernennung von Jeet Singh zum globalen Leiter für Strategie, Transformation und Partnerschaften bekannt.
Jeet wird die strategischen Schwerpunkte von Comviva für die nächste Wachstumsphase vorantreiben, wobei der Fokus auf dem Ausbau der Präsenz in den entwickelten Märkten, dem Einstieg in neue Branchen und der Erschließung neuer Wege für nachhaltiges Wachstum liegt. Er wird zudem die globale Allianzstrategie des Unternehmens vorantreiben und strategische Partnerschaften sowie Ökosysteme stärken, um die Marktexpansion zu beschleunigen und neue Chancen für Comviva zu erschließen.
Jeet wechselt von Tech Mahindra zu Comviva, wo er zuletzt als globaler Leiter des KI-Geschäftsbereichs tätig war.
Rajesh Chandiramani, Geschäftsführer von Comviva, kommentierte die Ernennung wie folgt: „Jeet vereint in sich eine seltene Kombination aus strategischem Denken, unternehmerischer Führungsstärke, technologischem Fachwissen und der Fähigkeit, Ökosysteme aufzubauen. Aus der engen Zusammenarbeit mit ihm weiß ich, dass er Unternehmen von Grund auf aufbauen, neue Technologien in greifbaren Unternehmenswert verwandeln und komplexe geschäftliche Herausforderungen in Wachstumschancen umwandeln kann. Da Comviva nun in die nächste Wachstumsphase eintritt, wird seine Erfahrung entscheidend dazu beitragen, unsere Comviva-2.0-Agenda voranzutreiben, unsere globalen Partnerschaften zu stärken sowie die KI-gestützte Transformation in unseren Produktbereichen und Märkten voranzutreiben."
„Comviva befindet sich an einem spannenden Wendepunkt und verfügt über eine solide Grundlage aus Marktführerschaft, differenzierten Plattformen und engen Kundenbeziehungen auf der ganzen Welt. In der nächsten Phase geht es darum, diese Stärken in beschleunigtes Wachstum umzusetzen – indem wir unsere Präsenz in entwickelten Märkten ausbauen, neue Branchensegmente erschließen, unsere KI-gestützten Kompetenzen ausweiten und ein stärkeres globales Ökosystem strategischer Partnerschaften aufbauen. Ich freue mich darauf, eng mit dem Führungsteam sowie unseren Kunden und Partnern zusammenzuarbeiten, um unseren strategischen Fokus zu schärfen, neue Chancen zu erschließen und das nächste Kapitel des Wachstums von Comviva einzuleiten. Unser Ziel ist es, nicht nur unser Portfolio umzugestalten, sondern durch Innovation, Technologie und eine ökosystemorientierte Wertschöpfung die Zukunft digitaler Erlebnisse mitzugestalten", erklärte Jeet Singh.
Jeets Ernennung erfolgt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt für Comviva, da das Unternehmen weiterhin in KI-gestützte Innovationen, die Umgestaltung seines Portfolios, die globale Marktexpansion und Partnerschaften im Ökosystem investiert. Seine Erfahrung in den Bereichen Strategie, Vertrieb, Markteinführung, Partnerschaften, Produktentwicklung sowie organisatorische Transformation wird Comviva dabei unterstützen, seine Wettbewerbsposition zu stärken und neue Wachstumschancen zu erschließen.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/comviva-beruft-jeet-singh-zur-forderung-von-globalem-wachstum-transformation-und-strategischen-partnerschaften-302890671.html
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.