Bündelung zentraler Funktionen schafft eine klarere Führungsstruktur; Stefan Caspari übernimmt die Leitung von Fendt/Valtra & Product Management.
DULUTH, Ga., 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- AGCO Corporation (NYSE: AGCO) hat heute eine Neustrukturierung seines Führungsteams bekannt gegeben. Sie vereinfacht die Organisation, schafft klarere Verantwortlichkeiten und verkleinert das Team um ein Mitglied. Mit sofortiger Wirkung wurde Stefan Caspari, bislang Senior Vice President, Customer Success & North America Ag, zum Senior Vice President and General Manager, Fendt/Valtra & Product Management, ernannt. Caspari wird weiterhin das nordamerikanische Landtechnikgeschäft von AGCO leiten. Zusätzlich übernimmt er die globale Verantwortung für die Marken Fendt und Valtra sowie das Product Management.

Im Rahmen der Neuausrichtung und Bündelung von Verantwortlichkeiten im Führungsteam gibt Torsten Dehner, Senior Vice President and General Manager, Global Fendt/Valtra & Product Management, seine derzeitige Funktion zum 5. Oktober 2026 ab. Er bleibt an seinem bisherigen Standort in der Schweiz für das Unternehmen tätig und unterstützt den Übergang.
„Stefan ist eine erfahrene Führungskraft mit nachweislichen Erfolgen im Vertrieb und verfügt über umfassende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Landwirten und Händlern sowie in der Umsetzung regionaler Geschäftsstrategien", sagte Eric Hansotia, Chairman, President & CEO von AGCO. „Er hat unser nordamerikanisches Landtechnikgeschäft in einem der wichtigsten Märkte von AGCO gestärkt. Mit seiner konsequenten Vertriebsorientierung, seinem Farmer-First-Fokus und seinem fundierten Marktverständnis bringt er die Voraussetzungen mit, um Fendt™ und Valtra™ durch ihre nächste Wachstumsphase zu führen. Ich möchte Torsten auch für seine langjährigen Beiträge und seine engagierte Führung danken. Er hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, die Marken Fendt und Valtra zu stärken. Er hat die Teams und Kompetenzen hinter den Marken aufgebaut, ihre Marktposition gestärkt und die KI-Transformation des Unternehmens maßgeblich vorangebracht. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute."
Caspari kam 2014 zu AGCO und hatte seither leitende Positionen in den Bereichen Vertrieb, globale Strategie, Smart-Farming-Technologie und markenübergreifende Führungs- und Transformationsaufgaben inne. Bevor er die Leitung von Customer Success & North America Ag übernahm, leitete er das Grain & Protein-Geschäft von AGCO durch dessen Transformation und Veräußerung. Caspari hat einen Abschluss in Agrartechnik von der Universität Bonn und absolvierte das Advanced Management Program der Harvard Business School.
Die umfassendere Neustrukturierung bündelt zusammengehörige Verantwortungsbereiche bei bestehenden Führungskräften. Diese tragen künftig sowohl die Verantwortung für die Geschäftsergebnisse als auch für unternehmensweite Funktionen. Luis Felli wird Senior Vice President and General Manager, Massey Ferguson™, Parts & Customer Support. Zusätzlich übernimmt er die Verantwortung für die globale Service- und Ersatzteilorganisation sowie die Kundenbetreuung von AGCO. Damon Audia wird President, PTx™, Corporate Strategy & Global Distribution. Zusätzlich übernimmt er die Verantwortung für die globale Vertriebsnetzorganisation von AGCO.
Durch diese Veränderungen werden unternehmensweite Funktionen enger mit der Umsetzung der Markenstrategien, der Leistungsfähigkeit des Händlernetzes und den Wachstumsprioritäten verknüpft.
Durch diese Veränderungen werden zentrale Unternehmensfunktionen noch enger mit Markenstrategie, Händlernetzentwicklung und Wachstumsprioritäten verzahnt.
Über AGCO
AGCO (NYSE: AGCO) ist ein weltweit führender Anbieter von Landmaschinen und Präzisionslandtechnik. Im Rahmen der „Farmer-First"-Strategie schafft AGCO Mehrwert durch sein differenziertes Markenportfolio, zu dem die Marken Fendt™, Massey Ferguson™, PTx™ und Valtra™ gehören. AGCOs leistungsstarke Maschinen und Smart-Farming-Lösungen, darunter auch markenunabhängige Nachrüstlösungen und autonome Technologien, unterstützen Landwirte dabei, ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig die Welt nachhaltig zu ernähren. Weitere Informationen finden Sie unter www.agcocorp.com.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.